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Domains: .koeln und .cologne können ab dem 12. Juni bestellt werden

NewsDerzeit gibt es 15,6 Millionen verzeichnete Internetadresse mit der Endung .de. Da es dadurch immer schwieriger wird eine passende Adresse für den eigenen Zweck zu finden. Deshalb gibt es seit Anfang des Jahres neue Top Level Domains mit Endungen wie .photography, .blog oder auch für Städte mit .berlin. Ab dem 12. Juni soll es dann auch möglich sein Top Level Domains mit den Endungen .koeln oder .cologne zu registrieren. Der Registrar hinter der Domain ist NetCologne.

Bereits 100000 Adressen sind vorreserviert

Guido Kahlen, der Direktor der Stadt Köln sagte mit Blick auf die neuen Domains, dass die Welt zwar immer mehr vernetzt sei, aber auch eine Rückbesinnung auf die Region stattfinde. Das zeige sich an den vielen Vorregistrierungen der Domainendnungen .koeln beziehungsweise .cologne. Insgesamt seien bisher 100000 Vorreservierungen eingegangen, was einem Anteil von rund 10 Prozent der Bewohner der Stadt Köln entspreche. Wichtig sei es weiterhin, auch im Netz präsent zu sein. Suchmaschinen wie Google, so führte Kahlen weiterhin aus, würden lokale Domains bei der Auflistung von Angeboten bevorzugen.

Die offizielle Freigabe der Domain erfolgt am 5. September

Die Freigabe der Domains wird in Schritten erfolgen. Erste Domains sollen bereits ab 12. Juni vergeben werden. Die vollständige Freigabe erfolgt jedoch erst am 5. September. Die erste Phase trägt den Namen „Sunrise Phase“, bei der Markeninhaber den Vortritt bei der Registrierung haben. Dabei haben Kölner Unternehmen die Chance sich ihre Adresse direkt für beide Endungen zu sichern. 30 Tage Zeit wird ihnen dafür dann gegeben. Ab dem 14. Juli haben dann Kölner Vereine und Non-Profit Organisationen ebenfalls für 30 Tage Zeit sich ihren Sitz im Web mit eigener Adresse zu sichern. Wer vorreserviert hat bekommt dann im Zuge dieser Phasen die Domains fest zugewiesen und kann diese nutzen.

Domains werden ab August dann versteigert

Eine weitere Phase ist die sogenannte „Landrush“-Periode. Im Zuge von Rückwärtsauktionen werden dabei Adressen versteigert. Die Phase beginnt am 26. August und dauert zehn Tage. Der Startpreis für eine Domain liegt bei 100000 Euro und geht rückwärts bis auf 50 Euro am letzten Tag. Alle Domains, die nicht versteigert wurden können dann ab dem 5. September von jeder Person registriert werden. Dabei bemüht sich die Stadt Köln natürlich auch um die eigene Corporate Identity. Für eine Domain werden pro Monat 1,11 Euro fällig, was mit Absicht natürlich ein Stück an den Karneval erinnern soll. Erste Internetseiten dürften dann ab Mitte bis Ende Juni mit der Endung im Netz zu finden sein. Die Bestellung der Domains erfolgt über NetCologne, ist aber sicherlich nach Freigabe auch bei anderen Anbietern möglich.