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Fragen & Antworten zum Webhosting

DirectAdmin

DirectAdmin ist ein Werkzeug zur umfassenden Konfiguration von Webservern, das vom Unternehmen JMBC programmiert wurde und bis heute weiter entwickelt wird. Seine vielfältigen nützlichen Funktionen präsentiert die Software auf einer webbasierten grafischen Benutzeroberfläche. Zielgruppen von DirectAdmin sind die Administratoren von Webservern, die professionellen Reseller von Webspace und Webhostingangeboten und natürlich auch die Endkunden, die "nur" Einstellungen an Mailaccounts und FTP-Zugängen vornehmen möchten. Administratoren können mit Hilfe von DirectAdmin die komplexe Enrichtung des Domain Name Systems (DNS) auf einem Webserver in wenigen übersichtlichen Schritten durchführen. Vor allem aber die Reseller profitieren stark von den zahlreichen nützlichen Features des Konfigurationstools DirectAdmin: Die Funktionen "IP Assignment" und "Reseller Statistics" erleichtern die Arbeit der Webhoster ganz merklich. Mit Hilfe von "IP Assignment" wird die Zuweisung von individuellen IP-Adressen an Kunden und Enduser beinahe zum Kinderspiel. Die "Reseller Statistics" ermöglichen eine schnelle Auswertung des vorliegenden Datenmaterials und helfen den Resellern sich aufs wesentliche zu beschränken, nämlich den umfassenden Kundenservice. Welche Systemvoraussetzungen benötigt DirectAdmin? DirectAdmin ist lauffähig unter zahlreichen Linux-Distributionen, wie zum Beispiel unter Debian, Ubuntu, Fedora Core und Red Hat. Auch eine Kompatibilität zu den beliebten und weit verbreiteten "Enterprise OS"-Betriebssystemen, hier wären in erster Linie RHEL (Red Hat Enterprise Linux) und CentOS zu nennen, ist natürlich gegeben. Der englische Begriff "Enterprise OS" steht dabei für Betriebssysteme, die ganz gezielt für den Einsatz in Konzernen und Großunternehmen optimiert wurden. Sogar das weniger weit verbreitete freie Betriebssystem FreeBSD wird von der Entwicklungsabteilung von JMBC Software umfassend unterstützt. Die Hardware-Voraussetzungen von DirectAdmin nehmen sich eher bescheiden aus und ermöglichen so einen Betrieb der Software auch auf deutlich älteren Rechnern und Workstations. Die Entwickler von DirectAdmin machen zu den Hardware-Voraussetzungen folgende Angaben: Der Prozessor sollte mindestens eine Taktrate von 500 MHz aufweisen, 128 MB RAM sind Pflicht und etwas mehr als 2 GB freier Platz auf der Festplatte werden von DirectAdmin in Anspruch genommen.

Confixx

Confixx ist ein Werkzeug, mit dem online über den Browser Einstellungen und Konfigurationen von Webservern vorgenommen werden können. Confixx wird auf dem Webserver installiert und kann dann einfach über jeden Webbrowser aufgerufen werden. Confixx richtet sich sowohl an Endbenutzer, die beispielsweise bei einem Dienstleister ein Webhosting-Angebot buchen, als auch an Webhoster selbst, die mittels der Confixx-Oberfläche den Webspace ihrer Kunden verwalten und organisieren können. Endnutzern erlaubt es Confixx, nahezu beliebige Dienste auf dem Webserver einzurichten und zu warten. So können mit der Oberfläche von Confixx E-Mail- und FTP-Konten gewartet, Mailinglisten administriert, und Dienste wie PHP, Cronjobs oder Quotas organisiert werden. Auch Webserverstatistiken können von Confixx bereitgestellt werden. Nutzer aus dem professionellen Bereich, also vor allem Webhostern, ermöglicht Confixx eine komfortable und ebenfalls webbasierte Serveradministration. So können mit Hilfe der Software die einzelnen Nutzer, also Kunden, auf dem Server eingerichtet und einer Domain zugewiesen werden und mit bestimmten Rechten und Diensten versorgt werden. Für beide Nutzergruppen, also Webhoster einerseits und Endnutzer andererseits, hat Confixx den Vorteil, dass keine vertieften Programmier- oder EDV-Kenntnisse notwendig sind, um einen Server zu betreiben. Statt komplizierte Shell-Befehle einzugeben, können mit Confixx nahezu alle Aufgaben auf einer grafischen Benutzeroberfläche erledigt werden. Durch die Möglichkeit der flexiblen Vergabe von Rechten an die Nutzer eines Servers kann der Webhoster seinen Aufwand erheblich reduzieren, da die Endnutzer ihre Serverdienste selbst organisieren und zahlreiche Anfragen an den Support wegfallen.

Gentoo

Hinter dem Begriff Gentoo verbirgt sich ein Betriebssystem für Desktop-PCs, Notebooks und andere mobile Endgeräte. Bei Gentoo handelt es sich um eine Linux-Distribution, das Betriebssystem basiert also auf dem OS Linux. Im Allgemeinen sind weitere Distributionen, beispielsweise SuSe, bekannt. Gentoo unterscheidet sich jedoch massiv von anderen bekannten Linux-Distributionen. Einer der Unterschiede liegt darin, dass bei anderen Distributionen viele Abläufe innerhalb des System automatisiert ablaufen. Dies ist bei Gentoo nicht der Fall, die zentrale Steuerung der Abläufe ist sehr eingeschränkt. Die erhöht die Anforderungen an den Nutzer - Gentoo ist somit kein Betriebssystem für den privaten Anwender, der ab und zu mit dem PC arbeitet, sondern etwas für versierte Nutzer, die sich seit geraumer Zeit mit der Materie der Betriebssysteme und gezielt dem Them aund der Technik von Linux auseinandersetzen. Paralell dazu wird dem Nutzer ermöglicht, die größtmögliche Konrtolle über sein System zu übernehmen und dies, dank des OpenSource-Prinzips von linux, entsprechend anzupassen. Die erste Gentoo-Distribution erschien im Jahre 2002. Bis zum heutigen Jahre sind weitere 16 Aktualisierungen veröffentlicht worden, so dass aktuell die 17. Version des Produktes auf dem Markt ist. Entwickler des Systems ist die Gentoo Foundation, im deutschsprachigen Raum existiert ein Förderverein, dem die Marlenrechte des Produkt gehören.

ISPConfig

ISPConfig - ein freies Konfigurationswerkzeug für Webserver Das Konfigurationstool ISPConfig wird von einer großen Anzahl von Linux-Distributionen unterstützt, zu diesen gehören CentOS, Ubuntu, Debian, Fedora und Fedora Core, SuSE Linux, Red Hat Linux und Mandrake Linux. Insbesondere die aufwändige Konfiguration des Domain Name System (DNS) auf einem Webserver wird mit Hilfe der Funktionen des Admintools ISPConfig wesentlich vereinfacht. Das DNS ist unabdingbar für die korrekte Funktion des Webservers, denn ohne eine funktionierende Namensauflösung von Domainnamen, Dienstnamen und Rechnernamen in für Computer lesbare Daten ist keine Kommunikation mit anderen Webservern möglich. ISPConfig wird im Rahmen der so genannten BSD license vertrieben und wird von der bekannten Free Software Foundation als freie Software-Lösung anerkannt. ISPConfig - die Features und Funktionen Die Funktionalitäten von ISPConfig beschränken sich aber bei weitem nicht nur auf die erleichterte Einrichtung des so wichtigen DNS. In ISPConfig ist ein ganzes Paket an Funktionen enthalten, mit deren Hilfe die vollständige Konfiguration eines komplexen Webservers realisiert werden kann. Es können diverse Typen von Hyper Text Transfer Protocol Daemons (Httpd), also Webservern, komplett aufgesetzt, eingerichtet, konfiguriert und schließlich auch auf regelmäßiger Basis gewartet werden. Auch die vollständige Administration von FTP-Verbindungen und relationalen Datenbanken, wie zum Beispiel von SQL-Datenbanken, ist mit dem übersichtlichen Admintool ISPConfig natürlich möglich. Wie ist ISPConfig gegenüber den Mitbewerbern am Markt aufgestellt? ISPConfig gehört im Markt für professionelle Konfigurationswerkzeuge im Bereich Webserver zur großen Gruppe der freien Open-Source-Lösungen, die von unabhängigen Entwicklern und Entwicklergruppen voran getrieben wird. Diesen kostenfreien Lösungen stehen die kommerziellen Angebote von Software-Unternehmen gegenüber. Marktführend ist hier das Unternehmen Parallels, Inc. mit seinen Admintools Confixx und Plesk. Neben ISPConfig sind unter den freien Tools vor allem VHCS, ispCP und SysCP von Bedeutung für Administratoren von Webservern.

VHCS

VHCS - Virtual Hosting Control System VHCS (Virtual Hosting Control System) ist eine web-basierte Software, die für die Konfiguration von Webservern und Webhosting-Lösungen eingesetzt wird. VHCS wird unter der bekannten Mozilla Public License für Freie Software verbreitet und erfreut sich bei zahlreichen Anwendern großer Beliebtheit. VHCS - Die Architektur der Software-Lösung VHCS ist als Client-Server-Architektur konzipiert. Auf der Seite des Anwenders, des Clients, wird über ein GUI (Graphic User Interface) auf PHP-Basis auf die Funktionen von VHCS zugegriffen. Über diese übersichtlich strukturierte grafische Benutzeroberfläche können die drei Hauptgruppen von VHCS-Anwendern, Reseller, Administratoren und Enduser, entsprechend den an sie vergebenen Benutzerrechten Detail-Einstellungen vornehmen oder ganze Konfigurationen neu erstellen. Auf dem Webserver können mit Hilfe von VHCS umfassende Konfigurationen des Apache-Servers, von FTP, DNS und der Datenbanken vorgenommen werden. Serverseitig wird natürlich auch die Rechtevergabe an die Nutzergruppen vorgenommen. Die Client-Server-Architektur von VHCS wird durch die Schnittstelle VHCS Daemon vervollständigt. Sie sorgt für eine hochgradig sichere Datenübertragung zwischen Server und Client beziehungsweise zwischen Client und Server. Der VHCS Daemon ist dabei auf der Seite des Servers angesiedelt und ermöglicht so eine Aktualisierung der Konfiguration des Servers nahezu in Echtzeit. Welche Admintools sind am Markt vertreten? Kommerzielle Konfigurationstools werden hauptsächlich vom US-amerikanischen Softwarekonzern Parallels, Inc. vertrieben. Mit seinen beiden Produkten Confixx und Plesk ist dieses Unternehmen exzellent am Markt aufgestellt. Anwender, die den zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand durch einen Open-Source-Lösung nicht scheuen, können die durch kommerzielle Tools anfallenden, in der Regel recht hohen, Lizenzgebühren vermeiden. Interessante freie Lösungen im Bereich Open-Source sind beispielsweise ispCP, ISPConfig und SysCP.

cPanel

Die Zielgruppe des Admintools cPanel sind Firmen, die professionelle Dienstleistungen auf dem Gebiet des Webhosting und der Webserver in ihrem Produkt-Portfolio haben. cPanel basiert dabei nicht nur auf Unix sondern wurde auch primär für die Nutzung in Verbindung mit Unix-Betriebssystemen konzipiert. Unter Betriebssystemen wie CentOS, Fedora, SUSE Linux oder Ubuntu stellt cPanel nützliche Tools zur automatisierten Bearbeitung und eine grafische Bedien-Oberfläche für Webserver und das Webhosting zur Verfügung. Auch eine volle Unterstüzung des Betriebssystems Windows ist in Arbeit, befindet sich zur Zeit allerdings noch im Beta-Stadium der Entwicklung. cPanel - Die Entwicklungsgeschichte Schöpfer von cPanel ist der Entwickler J. Nicholas Koston, der die Ur-Version von cPanel während seiner Tätigkeit beim Webhoster Speed Hosting verfasste. Das Nachfolgeunternehmen von Speed Hosting trug den Namen Virtual Development Inc. (VDI) und war von diesem Admintool angetan und vermarktete es erfolgreich. Nachdem Koston und VDI im Streit auseinander gegangen waren, übernahm der Programmierer wieder alleine die Verantwortung für das Konfigurationstool cPanel und trieb seine Entwicklung und Vermarktung erfolgreich voran. Die hierarchische Struktur von cPanel Auf alle drei Hierarchieebenen von cPanel können die Anwender mit Hilfe eines ganz herkömmlichen Internet-Browsers zugreifen. Die unterste Ebene wendet sich dabei an Endkunden und Domaininhaber und ermöglicht diesen den direkten Zugriff und die einfache Konfiguration ihrer Domains und Internetseiten. In der nächsthöheren Ebne können die so genannten Reseller ihren Webspace komfortabel administrieren. Die höchste Login-Ebene ist schließlich den Administratoren von Webservern und Server-Farmen vorbehalten. cPanel- Die Mitbewerber Das Software-Unternehmen Parallels, Inc. stellt die beiden wichtigsten Mitbewerber im Markt für professionelle Admintools für cPanel. Mit den Konfigurationswerkzeugen Plesk, einer eigenen Entwicklung aus dem Hause Parallels, und Confixx, einer später zugekauften Lösung, bietet das Unternehmen interessante Alternativen zu cPanel.

SysCP

Welche Betriebssysteme und Applikationen unterstützt das Admintool SysCP? Das frei erhältliche Admintool SysCP dient zur Konfiguration von Webservern. Komplette Konfigurationsvorlagen sind dabei bereits für unterschiedliche Linux-Betriebssysteme, die so genannten Linux-Distributionen, enthalten. Anwender von Gentoo Linux, SuSE-Linux, Ubuntu und Debian können so zur Arbeitserleichterung auf bereits erprobte Konfigurationen zurück greifen. Der Support beschränkt sich aber nicht ausschließlich auf Linux-Distributionen, auch Nutzer von FreeBSD werden unterstützt. Neben diesen Betriebssystemen bietet SysCP auch umfangreiche Unterstützung für andere wichtige Dienste und Applikationen. Hier sind in erster Linie natürlich der Support für den äußerst weit verbreiteten Apache-Webserver, die Datenbankverwaltung MySQL und PHP zu erwähnen. Auch im Bereich der Konfiguration von speziellen Mail-Servern bietet SysCP Unterstützung. Insbesonder der Support für die Groupware-Lösungen Dovecot und Courier ist hier zu nennen. Strukturiert ist SysCP, wie die meisten anderen Admintools auch, in drei übereinander liegenden Hierarchieebenen, in denen die unterschiedliche Rechte und Rollen von Administratoren, Resellern und Nutzern festgelegt sind. Entsprechend ihren Rechten können diese nach erfolgreichem Login alle gewünschten Einstellungen vornehmen. Der Entwickler von SysCP Der in Deutschland arbeitende Programmierer Florian Lippert hat SysCP im Jahre 2003 entwickelt. Seit 2004 findet die Entwicklung von SysCP unter der GNU General Public License (GPL) der Free Software Foundation statt. Die Möglichkeit die jeweils aktuellsten Versionen von SysCP herunter zu laden sowie weiterführende Informationen über SysCP kann der interessierte User auf der Webseite des Entwicklers, auf syscp.org, finden. Auf welche Mitbewerber trifft SysCP im Markt? Auf dem Markt für professionelle Admintools ist eine breite Vielfalt von Anbietern präsent. Diese Anbieter lassen sich grob in zwei Hauptgruppen aufteilen: Kommerzielle Anbieter kostenpflichtiger Konfigurationswerkzeuge und kostenfreie Angebote freier Entwickler im Bereich Open-Source. Die sicherlich bekanntesten kommerziellen Lösungen Plesk und Confixx stammen ausnahmslos vom US-amerikanischen Software-Konzern Parallels, Inc. Neben SysCP sind auf dem Gebiet der freien Lösungen vor allem ispCP und ISPConfig erwähnenswert.

Slackware

Das Betriebssystem Slackware war die erste Linux-Distribution, die eine beachtliche weltweite Verbreitung fand. Zugleich ist es mit der Versionsnummer 13.0 (Release: 26.08.09) die älteste Distribution, die immer noch kontinuierlich weiterentwickelt wird. Seit der Veröffentlichung von Slackware 1.0 (1993) durch den Entwickler Patrick Volkerding, soll es sich vor allem durch Einfachheit und Stabilität auszeichnen. Dabei sind sich die Anwender über den Grad der Einfachheit nicht einig, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass es kaum Möglichkeiten gibt das System über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) zu konfigurieren. Stattdessen muss der Anwender dafür Textdateien verwenden, was Laien den Zugang prinzipiell erschwert. Entsprechend findet sich das Programm hauptsächlich im professionellen Bereich. Der Mangel an GUIs liegt darin, dass das Betriebssystem so UNIX-ähnlich wie möglich sei soll. Hinzu kommt, dass die Software dem KISS-Konzept folgt. KISS steht für „Keep it Small and Simple“ - die einfachste und minimalistischste Lösung soll zum Ziel führen. Slackware basiert auf dem Softlanding Linux System (SLS), welches die erste umfassende Linux-Distribution darstellte. Trotzdem enthielt diese Software noch viele Fehler und Probleme. Volkerdings Slackware entstand mit dem Ziel diese Fehler und Probleme zu beseitigen und gleichzeitig SLS zu erweitern. Auf Slackware wiederum basieren zahlreiche weitere Linux-Distributionen. Dazu gehören so bekannte Namen wie SuSE Linux und Red Hat Linux. Neben der Qualität des Betriebssystems ist der Umstand, dass sie Open-Source-Software ist, ein Grund dafür, denn damit ist sie, wie es für Linux-Software typisch ist, „frei“, kann also beliebig verändert, genutzt und weitergegeben werden. Mit der aktuellen Version liegt Slackware auch in einer 64-bit-Fassung vor und basiert auf dem Linux-Kernel 2.6. Es läuft auf älteren i486-kompatiblen Systemen bis hin zu den neuesten x86-Prozessoren einschließlich Mehrkernprozessoren. Es läuft auch auf der aktuell nicht mehr weitergeführte Alpha-Architektur, sowie auf der Mikroprozessorarchitektur SPARC. Zusätzlich gibt es eine offizielle Portierung auf die ARM-Architektur, die den Namen ARMedslack trägt.

Fedora

Ein Betriebssystem ist erforderlich, damit der Anwender überhaupt etwas mit einem PC oder Laptop anfangen kann. Ohne Betriebssystem läuft der Computer nicht. Die meisten PCs und Notebooks wurden bisher mit dem Betriebssystem Windows von Microsoft ausgeliefert. Dieses Betriebssystem ist kostenpflichtig. Bei einem PC "von der Stange", wie es sie in den Multimediamärkten zu kaufen gibt, ist alles schon fertig installiert und im Kaufpreis inbegriffen. In der Zwischenzeit drängt immer mehr ein Betriebssystem auf den Markt, das nicht nur kostenlos ist, sondern in dem auch alle zusätzlichen Programme, wie zum Beispiel Office oder ein Bildbearbeitungsprogramm, mit enthalten sind. Auch kostenlos versteht sich. Dieses Programm ist Linux, das einst von dem finnischen Programmieren Linus Thorwalds entwickelt und veröffentlicht wurde. Das Prinzip ist einfach: Jeder darf das Betriebssystem kostenlos kopieren und weitergeben. Der Quellcode ist im Gegensatz zum Windows Betriebssystem offen. Jeder Entwickler auf der ganzen Welt darf es verbessern und erweitern. Daraus resultierten verschiedene Linux Distributionen. Die bekanntesten davon sind Ubuntu, Suse und Fedora. Letzteres ist aus dem Red Hat Projekt hervorgegangen und hat es sich zum Ziel gemacht, ein möglichst einfaches aber trotzdem ein funktionelles Betriebssystem auf den Markt zu bringen, das auch für Linux Neulinge bestens geeignet ist. Denn der Umstieg von Windows auf Linux ist nicht gerade leicht. Erst kürzlich wurde Fedora 12 mit dem Namen Constantine auf den Markt gebracht und jeder kann es sich im Internet kostenlos downloaden. Wie auch bei den anderen Linux Distributionen wird reichlich Software für den täglichen Alltag mitgeliefert. Fedora besitzt eine grafische Benutzeroberfläche und lässt sich somit leicht installieren. Das Ziel ist es, alle sechs Monate eine neue Version von Fedora zu veröffentlichen. Die nächste soll im Mai 2010 erscheinen. Wer bereits ein Fedora Betriebssystem auf seinem Rechner laufen hat, kann es bei einer Neuerscheinung über das Internet updaten und so immer auf dem Laufenden bleiben.

CentOS

Das Betriebssystem CentOS ist eine der zahlreichen am Markt vertretenen Linux-Distributionen. Die Weiterentwicklung und Pflege von CentOS wird dabei nicht von einem Softwareunternehmen vorangebrieben, sondern liegt in den Händen einer Gruppe von freiwilligen Entwicklern von Software, die sich in einer offenen Gruppe zusammen geschlossen haben. CentOS baut allerdings direkt auf einer Linux-Distribution eines renommierten Software-Herstellers auf. CentOS ist zu 100 Prozent binärkompatibel zu der Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux (RHEL). Diese wird vom US-amerikanischen Softwarekonzern entwickelt und vertrieben. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im US-Bundesstaat North Carolina und erwirtschaftet mit circa 2.200 Mitarbeitern einen Umsatz von beinahe 200 Millionen US-Dollar jährlich. Die Buchstaben "O" und "S" in CentOS stehen übrigens als Abkürzung für den englischen Fachbegriff "Operating System", also Betriebssystem. Mögliche Einsatzgebiete von CentOS RHEL ist ein so genanntes Enterprise OS, das besonders für den Einsatz in Konzernen und großen Unternehmensstrukturen geeignet ist. Auch CentOS weist durch seine vollständige Binärkompatibilität zu RHEL entsprechende Eigenschaften auf. Hier sind in erster Linie die sehr langen Wartungs- und Migrationszyklen zu nennen. Aber auch die sehr hohe Stabilität des Betriebssystems CentOS ist ein ausschlaggebender Grund für seine Verwendung auf dem Gebiet der professionellen Unternehmenssoftware. Die langfristigen Support-Zeiträume machen das Betriebssystem aber auch für die auf dem Weltmarkt führenden Softwarehäuser Oracle und SAP interessant. Nur auf Grund dieser Eigenschaft wird von ihnen überhaupt in Erwägung gezogen, CentOS für ihre selbst entwickelte Anwendungsprogramme zu zertifizieren. CentOS ist aber auch durchaus für andere Unternehmen und Branchen von hohem Interesse. Die hohe Systemstabilität ermöglicht den erfolgreichen Einsatz von CentOS auf Servern und macht das Betriebssystem so beispielsweise für die Hersteller von Servern und hochwertigen Workstations interessant. Generell ist CentOS in vielen sicherheitsrelevanten Bereichen gut aufgehoben, in denen die Ausfallsicherheit der Rechner und Betriebssysteme oberste Priorität hat. Als Beispiele seien hier Anwendungen in der Medizin, der Luft- und Raumfahrt, bei Polizei und Militär zu nennen. Auch ein Einsatz in der Wirtschaft, beispielsweise auf Server-Lösungen für den Börsenhandel sind natürlich denkbar und auch sinnvoll.

Debian

Debian gehört zur Linux-Familie, die einst von Linus Thorwalds gegründet wurde. Sinn und Zweck war und ist es auch heute noch, ein Betriebssystem zu veröffentlichen, das für die Nutzer frei ist. Jeder darf es sich aus dem Internet kostenlos heruntergeladen. Getreu dieses Mottos sind im Laufe der Jahre mehrere Linux-Distributionen entstanden. Darunter auch Debian. Es wurde 1993 von Ian Murdoch gegründet. Debian ist auf der ganzen Welt verteilt und über tausend Entwickler beschäftigen sich in ihrer Freizeit und ohne Entgelt damit, Debian weiterzuentwickeln und zu verbessern. Mittlerweile hat Debian eine große Fangemeinde und wird von vielen PC-Anwendern als Betriebssystem genutzt. Das Besondere an Debian, wie an anderen Linux-Distributionen auch, ist die umfangreiche Software, die kostenlos mitgeliefert wird. Und wem das immer noch nicht reicht, kann das Softwarepaket im Internet erweitern. Natürlich getreu dem Gnutella Prinzip "kostenlos und frei". Daran kann sich die Redmonder Firma eine Scheibe abschneiden. Aufgrund der Tatsache, dass Debian frei erhältlich ist, wird Linux sich als ernstzunehmender Konkurrent für Windows entwickeln. Denn bereits schon heute sind viele Computer, die im Handel vertrieben werden, mit dem Linux-Betriebssystem ausgestattet. Über das Internet kann es kostenlos aktualisiert werden, wenn eine neue Version von Debian veröffentlicht wird. Das neueste Debian Betriebssystem (Debian 5 Lenny) kann ab sofort kostenlos über das Internet heruntergeladen werden.

Ubuntu

Ubuntu ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem, das von den Entwicklern kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Diese verfolgen das ehrgeizige Ziel, ein Betriebssystem anzubieten, das aufgrund von aufeinander abgestimmter Software leicht zu bedienen ist. Dies wird vor allem dadurch erreicht, dass für jede Aufgabe ein eigenes Programm existiert. Ubuntu hat seit seinem erstmaligen Erscheinen im Oktober 2004 stetig mehr Nutzer begeistert und ist heutzutage eines der meistgenutzteten Betriebssysteme, die auf Linux basieren. Bei der Programmierung verfolgen die Väter von Ubuntu auch ein gesellschaftliches Ziel: Die Mitarbeiter des Projekts wollen dabei Software anbieten, die für alle Menschen jederzeit kostenlos und ohne Einschränkungen zur Verfügung steht. Diese Philosophie wird auch in der Namenswahl zum Ausdruck gebracht, denn "Ubuntu" bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie "Menschlichkeit" oder "Gemeinsinn". Zur besseren Verbreitung dieses Betriebssystems tragen zudem die Internationalisierung und Barrierefreiheit, die ebenfalls zu den Hauptzielen des Projekts zählen, bei. Der Schwerpunkt liegt nach den Angaben der Verantwortlichen jedoch in der Benutzerfreundlichkeit. Bei der Standardinstallation gibt es für jeden Anwendungsbereich daher lediglich ein Programm. Darüber hinaus wird für die Verwaltung des Systems eine weitgehend automatische Konfiguration durch das Betriebssystem zur Verfügung gestellt. Dies spiegelt sich insbesondere in der Wahl und Installation von Gerätetreibern wieder. Wohingegen bei anderen Linuxbetriebssystemen Treiber oft manuell per Kommandozeile installiert werden müssen, wählt Ubuntu automatisch den besten Gerätetreiber. Zudem ist eine manuelle Installation von Gerätetreibern oder Software über eine graphische Oberfläche möglich. Ubuntu hat - dank der hohen Beachtung in den Medien - bereits kurz nach seiner Einführung eine große Anhängerschaft für sich gewonnen. Sämtliche Versionen lassen sich über das Internet bestellen oder herunterladen und können auf jedem System installiert werden. Ubuntu ist dabei das bekannteste "Linux-Kind" mit einem Anteil von etwa 30 % aller weltweiten Linux-Distributionen. Auch verschiedenste Hardwareanbieter liefern Komplettsysteme mit einem vorinstallierten Ubuntu aus. Angaben zufolge reagierten diese Firmen dabei auf Kundenwünsche.

Suse

SUSE ist ein auf Linux basierendes Betriebssystem und wird von der Firma Software- und System-Entwicklungsgesellschaft mbH in Nürnberg vertrieben. Das heutige SUSE ist eine Weiterentwicklung der Urversion Anfang der 1990er Jahre. Die SuSE GmbH machte sich ab 02. September 1992 den Vertrieb des Betriebssystems zur Aufgabe. Dabei wurde großer Wert auf die Lokalisierung des Produkts gelegt, was SUSE eine große Anhängerschar im deutschsprachigen Raum bescherte. Dadurch stiegen die Verkaufszahlen in den kommenden Jahren stark an. Auch immer mehr Firmen nahmen die Dienste von SUSE in Anspruch, wodurch das Betriebssystem in verschiedenen Varianten je nach dem Bedürfnis des Kunden angeboten wurde und somit ein spezielles Publikum angesprochen werden konnte. Die größte Neuerung war damals das nach wie vor eingesetzte hauseigene Installations- und Konfigurationswerkzeug. Dieses Tool übernimmt die Einrichtung des Systems sowie der zugehörigen Hardware und ist somit auch im laufenden Betrieb die gesamte Schnittstelle des Systems. Das Konfigurationstool wurde im Laufe der Jahre immer wieder angepasst und verbessert. In der aktuellen Version verrichtet es als YaST2 ("Yet another system tool") seinen Dienst. Derzeit stehen drei verschiedene Linux-Distributionen zur Auswahl. openSUSE wird von einer Community entwickelt und steht gratis im Internet zum Download zur Verfügung. Das Betriebssystem ist überwiegend auf die Bedürfnisse von Privatanwendern zugeschnitten. Updates, die auch Sicherheitslücken schließen, werden derzeit für 18 Monate kostenlos angeboten. Die Enterprise Desktop Edition hat als Zielgruppe Unternehmen, die einen langen Lebenszyklus und Updates benötigen, für sich entdeckt. Vertragsgemäß stehen diese Funktionen dabei für fünf bzw. sieben Jahre zur Verfügung. Für den Betrieb von unternehmenseigenen Servern stellt SUSE die Version Enterprise Server zur Verfügung, die ebenfalls Updates und Support für fünf bzw. sieben Jahre zur Verfügung stellt. Die Version Enterprise Server bietet Service für denselben Zeitraum, ist jedoch für Unternehmen mit eigenen Servern gedacht.

CGI

CGI gilt als ein Protokoll, das sich recht schnell und einfach erzeugen lässt. Bis auf einige grundsätzliche Kenntnisse im Bereich Programmieren muss ein Interessent nicht viele Vorkenntnisse mitbringen, um schon bald mit CGI arbeiten zu können. Die Optionen, die dank CGI erst möglich werden, sind allerdings vielfältig. Wenn Sie mehr über CGI erfahren möchten, sollten Sie zunächst die folgenden Zeilen lesen. Hier finden Sie einige Grundinformationen über CGI. Was unter CGI im Wesentlichen überhaupt zu verstehen ist Zunächst muss vielleicht noch einmal erwähnt werden, dass CGI keine Sprache ist. Stattdessen handelt es sich bei CGI um ein eigentlich ganz simples Protokoll. Dank CGI wird das Kommunizieren zwischen den HTML-Forms sowie einem speziellen Programm erst möglich. Wer das beabsichtigt, für den ist CGI also wirklich ein sehr wichtiger und nützlicher Punkt. Um das notwendige Wissen über CGI wird jemand, der ein solches oder ähnliches Vorhaben plant und ausführen möchte, also nicht herum kommen. Ein Skript für CGI kann in jeder Sprache geschrieben sein. Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen dem ganz klaren und eindeutigen Nutzen von CGI kann ein spezielles Skript in tatsächlich jeder Sprache geschrieben werden. Die einzigste Bedingung, die es dabei zu berücksichtigen gilt, ist das Schreiben auf STDOUT und das Lesen von STDIN. Diese Option muss möglich sein und damit erlaubt werden. Ebenso muss das Lesen von Environment-Variablen erlaubt werden. Als Beispiele können hier Perl, C oder auch AppleSkript angeführt werden. Die Struktur eines CGI-Skript Für ein CGI-Skript gelten in erster Linie die folgenden, typischen Schritte: Zunächst müssen die Daten, die von einem User erzeugt wurden, gelesen werden. Anschließend kann mit den Daten gemacht werden, was einem persönlich so am Besten gefällt. Dabei sind wirklich kaum Schranken gesetzt. Zum Abschluss sollte dann noch eine entsprechende Antwort in dem typischen HTML-Format auf STDOUT geschrieben werden. Den größten Teil der Arbeit übernimmt dabei das Programm.

Traffic

Traffic ist im Internet die Menge der übertragenen Daten. Meist spielt der Traffic bei Webhostern eine besondere Rolle, da diese ihre Tarife oft nach dem darin enthaltenen Traffic staffeln. Wer im Internet surft, erzeugt gezwungenermaßen Traffic. Das bedeutet, dass man beispielsweise beim Aufrufen einer Website von dieser Daten übermittelt bekommt, nämlich zumindest den Inhalt der Seite. Man selbst empfängt jedoch nicht nur Daten, sondern sendet selbstverständlich auch welche, zum Beispiel die Anforderung an einen Server, die Daten einer Homepage zu dem eigenen Rechner zu schicken. Private Anwender verursachen normalerweise kaum Traffic, die Betreiber von Internetseiten oder Diensten im Internet jedoch müssen mit einer hohen Datenmenge rechnen, da Personen aus aller Welt auf ihre Seiten oder Dienste zugreifen können. Diese werden meist auf den Computern einer sogenannten Hosting-Firma bereitgestellt, die für die Bereitstellung des Computers (dieser wird Server genannt) und die Datenübertragung an einzelne Rechner Geld verlangen. Um möglichst viel Gewinn zu machen und die Kosten an dem tatsächlichen Verbrauch messen zu können, berechnen diese Hosting-Firmen die Kosten des Kunden nach dem Traffic, der von seiner Seite verursacht wird. Große Seiten, wie beispielsweise die Homepages internationaler Konzerne, werden öfter aufgerufen als die Homepages von unbekannten Privatpersonen, daher werden von dem Hoster jeden Tag sehr große Datenmengen übertragen, die dieser natürlich bezahlen muss und seinem Kunden in Rechnung stellt. Um einen gerechten Ausgleich zu erreichen, wird einfach der ausgehende Traffic vom Provider gemessen und dem Kunden danach in Rechnung gestellt. Große Datenmengen verursachen also einen hohen Traffic und dadurch auch hohe Kosten für denjenigen, der diese Daten bereitstellt. Besonders bei Filmen werden schnell große Dateigrößen erreicht, daher ist der Traffic von Seiten wie beispielsweise Youtube besonders hoch, diese müssen an ihren Hosting-Service also mehr bezahlen als Seiten, die einfach nur Textinformationen anbieten.

Webspace

Die Bezeichnung Webspace hat eine zentrale Bedeutung im Zusammenhang mit dem Internet. Hinter Webspace verbirgt sich ein Speicherplatz, welcher sich auf dem Server befindet, der die Grundlage für das Internet darstellt. Das besondere Merkmal von Webspace ist innerhalb dieser Funktion, dass es zu jeder Zeit erreichbar ist und immer zur Verfügung steht. Das Webspace kann jedoch nur über das Internet verfügbar sein. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass alle Anbieter des Internets auch das Webspace zur Verfügung stellen. Nur so können die Nutzer des Internets die speziellen Dienstleistungen optimal einsetzen und auf diese zurückgreifen. Die betrifft zum Beispiel online Plattformen verschiedener Art, Spiele, Dokumente oder unterschiedliche Dateien. Diese stehen sowohl als Musikdateien, Grafikdateien oder Textdateien zum den Zugriff bereit. Zu nennen sind daneben spezielle Internetanwendungen oder auch nur einzelne Parts davon. Diese online Anwendungen, welche via Webspace erreichbar sind, umfassen zum Beispiel EMails, Webseiten oder Dateiangebote, welche das Uploaden oder Downloaden von Daten betreffen. Spezifische Eigenschaften des Webspace sind beispielsweise die Bereitstellung des Speicherumfanges, der maximal umsetzbare Datenverkehr und abweichende Sonderfunktionen. Auch auf den Server hat das Webspace einen Einfluss. Dieser ist gekennzeichnet durch die entsprechenden Sonderfunktionen, welche als serverseitig bearbeitbare Skriptsprachen bezeichnet werden. Um in dem breiten Sortimentsangebot der Internetanbieter das optimale Webspace Paket zu finden, ist es von Vorteil, wenn verschieden Aspekte im Vorhinein festgelegt werden. Dies betrifft zum Beispiel die Anforderungen, welche sich bereits daraus ergeben, ob das Webspace einen gewerbliche oder privaten Einsatz finden soll. Zur Nutzung der Webspace durch die Kunden bieten sich die grundlegenden Voraussetzungen durch die Kopplung an eine Domain. Dies wird vorrangig in der Laufzeit des Nuztungvertages fixiert. Die Marktforschung hat gezeigt, dass in diesem Zusammenhang die anfallenden Preise und Leistungsbereitstellungen stark voneinander abweichen. Im Gegensatz dazu bieten jedoch auch Anbieter das Webspace an, ohne dass Kosten entstehen. Dies ist nur realisierbar, wenn diese Anbieter die sogenannten Werbebanner oder die bekannten Po up Werbefenster einbeziehen.

Domain

Eine Domain ist die Adresse einer spezifischen Internetseite. Sie besteht mindestens aus einem frei gewählten Namen und einer davon durch einen Punkt getrennten Top Level Domain, also einer spezifischen Endung wie beispielsweise "de" für Deutschland. Häufig steht am Anfang der Adresse auch ein "www." für World Wide Web. Eine Domain befindet sich in einem sogenannten DNS Namensraum. DNS steht für Domain Name System und bezeichnet das System, in dem der Aufbau von Domains festgelegt ist. Die Zuordnung einer Domain zu einer spezifischen Adresse erfolgt in der obigen Schreibweise von rechts nach links. Die Top Level Domain, also beispielsweise "de" oder "com" stehen auf der obersten Ebene und geben an, in welchem Bereich sich die Domain befindet. Domains mit der Endung "de" bezeichnen in den meisten Fällen deutsche Seiten. Der mittlere individuelle Teil der Domain kann von deren Betreiber individuell gewählt werden und identifiziert den Besitzer und dessen Hauptseite eindeutig. Der ganz linke Bestandteil, die sogenannte Subdomain, steht für einen bestimmten Unterbereich dieser Seite. Beispiele hierfür sind "www" oder "maps", diese können auch frei gewählt werden. Ruft man in einem Internetbrowser eine Domain auf, so wird deren Name an einen DNS Server übermittelt. Dieser wird meist von dem eigenen Internet Provider zur Verfügung gestellt, man kann allerdings auch einen fremden DNS Server auswählen. Dieser Server bestimmt die "Adresse" der Domain, mit der der Webbrowser anschließend Kontakt zu der Seite herstellen kann und deren Informationen abrufen kann. Diese Adresse besteht aus verschiedenen Zeichen, der Umweg über Domains ist jedoch sinnvoll, da man sich diese als Benutzer viel einfacher merken und eingeben kann. Domains können bei vielen verschiedenen Dienstleistern beantragt werden, die meisten haben sich auf einen bestimmten Bereich von Top Level Domains spezialisiert. Es gibt auch Händler, die besonders begehrte Domains besitzen und diese weiterverkaufen. Mit Hilfe einer Domain kann man auch den Besitzer einer Seite ausfindig machen. Dazu stellt man bei darauf spezialisierten Seiten eine sogenannte Whois Abfrage, bei der man einfach nur die Domain angeben muss, deren Besitzer man herausfinden möchte. Auf Grund des Domainnamens und mittels DNS Informationen können die auf Whois Abfragen spezialisierten Seiten dann die vom Eigentümer beim Kauf angegebenen Daten abrufen.