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News aus der Webhosting Branche

Containersierungsprojekte: Googles „Go“ kommt immer häufiger zum Einsatz

Durch die stetige Zunahme von so genannten Containiersierungsprojekten erfährt Googles Sprache „Go“ eine immer größer werdende Beliebtheit. Rund acht Jahre nach dem offiziellen Start von „Go“ gehört die Programmiersprache zu den beliebtesten weltweit.

Im August dieses Jahres hat Google die Freigabe für Version 1.9 erteilt. Enthalten sind unter anderem Verbesserungen beim Einsatz in Laufzeitumgebungen sowie beim Tooling. Die Open-Source-Sprache konnte sich innerhalb der letzten Jahre überaus erfolgreich eine große Community sichern und genießt permanente Weiterentwicklungen. Eine zweite Hauptversion soll dazu beitragen, eine bessere Skalierbarkeit zu erreichen und nachhaltig einen Mehrwert sichern.

Einige Anforderungen sind allerdings nach neuesten Erkenntnissen derart hoch, dass die bisherige „Go“-Version diese nicht erfüllen kann. „Go 2.0“ gilt derzeit als größtes Projekt innerhalb der Entwickler-Community. Die wachsende Popularität verdanke Googles „Go“ insbesondere dem Wachstum von Cloud Computing.

Bereits im Jahr 2014 äußerte sich der Red-Monk-Analyst Donnie Berkholz zu „Go“ und bescheinigte große Erfolgsaussichten. Inzwischen gilt „Go“ als feste Größe auf jeder etablierten Cloud-Plattform. Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure sowie Google Cloud Platform (GCP) sind hierbei nur ein paar wenige Beispiele. Insbesondere Containersierungstechniken, wie zum Beispiel Cloud Foundry, Docker oder Kubernetes setzen immer stärker auf die Programmiersprache „Go“.

Im TIOBE-Programmiersprachen-Ranking hat „Go“ schon im Jahr 2016 den Titel „Sprache des Jahres“ für sich beansprucht. In diesem Jahr konnte sich die Programmiersprache zum ersten Mal in den Top Ten platzieren. Andere Communitys sowie Organisationen stellten indes Fest, dass „Go“ unter den Top 5 der sowohl gefragtesten als auch beliebtesten Programmiersprachen auftaucht und weiter an Boden gewinnt.