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News aus der Webhosting Branche

Intergenia LogoDer Webhoster Intergenia hat seinen Hauptbesitzer gewechselt. Das Unternehmen, welches im Jahr 1999 gegründet wurde, und als Muttergesellschaft der Marken PlusServer, Server4You sowie ServerLoft gilt, gehört nun zu 51 Prozent dem Investor Oakley Capital aus Großbritannien. Bekannt ist Intergenia auch wegen seiner Tätigkeit als Ausrichter von Webhosting-Konferenzen über die Konferenz World Hosting Days. Der Kaufpreis der 51 Prozent Unternehmensanteile liegt bei 40 Millionen Euro, die nun die bisherigen Gesellschafter von Intergenia erhalten.

Mit dem Kauf von Intergenia baut Oakley Capital seine Vormachtstellung im Bereich des Webhostings aus. Denn zuvor wurden bereits HostEurope, einer der führenden Hoster in Deutschland, und die TeleCity-Group gekauft. Mit Intergenia ist somit bereits die dritte Webhosting-Marke im Portfolio von Oakley Capital vorzufinden. In Bezug auf HostEurope ist jedoch anzumerken, dass diese Marke 2010 wieder veräußert wurde, sodass die zugewonnen Marktanteile gegenüber jenen vor zwei Jahren nur marginal vergrößert werden. Der einstige Kaufpreis für HostEurope lag bei 120 Millionen Pfund. Veräußert wurde die Marke für rund 1000 Millionen Pfund mehr, sodass man einen satten Gewinn damit einfahren konnte.

Wie das britische Unternehmen verlauten ließ, wird der Standort der Firmenzentrale von Intergenia weiterhin in Bonn bleiben, sodass die Mitarbeiter zunächst nicht um ihre Arbeitsplätze zu bangen haben. Auch die Kunden des Webhosters werden vorerst keine Veränderungen bemerken, da sämtliche Verträge, die vor dem Kauf Bestand hatten, auch weiterhin gültig sind. Neben Bonn betreibt Intergenia in Europa und den USA bereits einige Rechenzentren. Hierzu gehören u. a. Standorte im französischen Straßburg und in der Metropole am Mississippi St. Louis. Neben den genannten Tätigkeiten im Webhosting-Bereich betreibt Intergenia auch einige Portale. Zu diesen gehören onlinekosten.de, ein Portal, dass IT-Nachrichten veröffentlicht, und den Blog Basic Thinking, der sowohl in Europa als auch in den USA zahlreiche Leser aufweist.