Office 365 auf deutschen Servern von Strato

Die Speicherung der Daten erfolgt in deutschen Rechenzentren, welche ein Sicherheitszertifikat nachweisen können. Pro Nutzer kostet das Angebot 12 Euro. Internationale Server, welche ebenfalls Office 365 anbieten, sind im Durchschnitt um 20 Prozent günstiger.

Ab sofort ist Microsoft Office 365 Business für alle Kunden von Strato optional am Serverstandort Deutschland buchbar. Kunden, die das Angebot für ihre Zwecke in Anspruch nehmen, können ihre Daten in der Microsoft Deutschland Cloud speichern. In dem Tarif sind alle gängigen Office-Anwendungen, wie zum Beispiel Excel, Word, PowerPoint, Outlook sowie OneNote enthalten. Strato-Kunden können mittels Online-Office für Windows sowie macOS auf ihren Bereich zugreifen. Außerdem hat Strato in seine Speicherlösung „HiDrive“ ind en Online-Speicher integriert. Auf diese Weise ist dieser als Speicherziel auswählbar.

Für das optional erhältliche Office 365 gelten im Unterschied zu anderen Ländern in Europa besonders strenge Datenschutz- sowie Compliance-Richtlinien. Die Speicherung der Daten erfolgt hierbei ausschließlich in zertifizierten deutschen Rechenzentren. Darüber hinaus bietet Strato in diesem Zusammenhang eine doppelte Datenverschlüsselung. Zu Gunsten einer stark ausgeprägten Datensicherheit werden alle Kundendaten ausnahmslos sowohl im Rechenzentrum selbst als auch bei der Übertragung verschlüsselt. Allerdings ist das Tarif-Angebot um rund 20 Prozent teuerer als das Standardpaket, wo die Datenspeicherung auf Servern im Ausland stattfindet.

Seit Anfang des Jahres 2017 ermöglicht Microsoft die Nutzung von Office 365 auf deutschen Servern. Die so genannte Deutschland-Cloud wird hierzulande durch die T-Systems International GmbH verwaltet bzw. administriert. Das Tochter-Unternehmen der Deutschen Telekom übernimmt darüber hinaus die Kontrolle der Daten. Nur in absoluten Ausnahmefällen und unter den strengen Augen von Datenschützern oder der Erlaubnis von Microsoft Deutschland darf T-System für einen festgelegten Zeitraum auf die gespeicherten Daten zugreifen. Die Server stehen in Frankfurt/Main sowie in Magdeburg.

Internetprovider netcup feiert 15-jähriges Jubiläum

In diesem Monat feiert der Internetprovider netcup sein 15-jähriges Bestehen. Vom Ein-Mann-Unternehmen im Juni 2002 hat sich der renommierte Provider zu einem sowohl erfolgreichen als auch international agierenden Anbieter im Bereich Webhosting entwickelt. Rund 50.000 Kunden vertrauen mittlerweile auf die Dienstleistungen und Produkte von netcup.

Geschäftsführer Felix Preuß erinnert sich an die Anfänge: Damals sei er noch Abiturient gewesen, als er sich die Domain „netcup.de“ reservierte. Vom elterlichen Kinderzimmer aus unternahm er die ersten Schritte mit dem angemeldeten Gewerbe netcup. Zu jener Zeit bot der Jungunternehmer, der sich parallel auf sein Abitur vorbereitete, Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Programmierung sowie Hardwareinstallation an. Knapp drei Jahre später expandierte Preuß in die Sparte Webhosting. Damit war der Startschuss für das künftige Kerngeschäft gefallen.

Sechs Jahre nach der Gründung von netcup erfolgte die unternehmerische Umwandlung von einer GbR in eine GmbH. Seit dieser Umfirmierung konzentrierte sich Preuß deutlich stärker auf den wachsenden Markt Webhosting bei gleichzeitiger Verringerung der Webdesign-Aktivitäten. Managed Server sowie managed virtual Server seien in diesem Zusammenhang in die Produktpalette aufgenommen worden, so Preuß weiter. In den darauffolgenden Jahren verzeichnete die netcup GmbH ein rasantes Wachstum in einem durchweg stark umkämpften Markt.

Im Jahr 2011 führte netcup die Verwaltungsoberfläche VCP (vServer Control Panel) ein. Mit ihr hatten Kunden die Möglichkeit, ihre virtuellen Maschinen selbst zu konfigurieren und auf ihre eigenen Bedürfnisse individuell anzupassen. Seit dieser Zeit wurde netcup auch für Drittanbieter überaus interessant. Das Webinterface bietet seinen Nutzern eine komplette Prozessverwaltung sowie eine umfangreich ausgestattete Firewall, welche es dem Anwender erlaubt, eigene Regeln zur Steigerung der Sicherheit zu definieren. Darüber hinaus gelten mehrere Nutzerebenen sowie einige spezielle Funktionen für Wiederverkäufer besonders attraktiv.

Über die Weboberfläche können zum Beispiel andere Webhoster ihren administrativen Aufwand um ein Vielfaches reduzieren. Mit anderen Lösungen aus dem Bereich managed Cloud Cluster können sie sogar bei Bedarf optimierte vServerplattformen komfortabel betreiben. Nach einer permanenten Weiterentwicklung der netcup VCP ging das Produkt in die netcup SCP (Server Control Panel) über. Dieses ermöglicht unter anderem die Verwaltung von dedizierten Servern.

2012 trat netcup der Registrierungsstelle DENIC bei. Mit diesem strategischen Schritt nahm der deutsche Internetprovider so richtig Fahrt auf und fokussierte sich zunehmend stärker auf den Auf- bzs. Ausbau der eigenen Infrastruktur. Den bereits bestehenden Carrier-Anschluss DE-CIX ergänze netcup 2014 mit einem zusätzlichen Updlink. Dieser besitzt eine Kapazität von 10 Gbit pro Sekunde zu Core-Backbone innerhalb des Betriebs. Weiterhin befindet sich netcup auf einem guten Weg, um vor allem auf der internationalen Bühne noch stärker seine Produkte platzieren zu können.

Mittwald, WordPress 4.8 und Alibaba

In Form eines umfangreichen Beitrags auf dem führenden deutschsprachigen Magazin für Digitalwirtschaft, t3n.de, stellt sich der Webhosting-Anbieter Mittwald als Agenturhoster vor und zeigt auf, weshalb ein solcher in vielen Fällen die richtige Wahl darstelle, bzw. gegenüber gewöhnlichen Anbietern zu bevorzugen sei.

So übernehme ein solcher Agenturhoster beispielsweise wiederkehrende Aufgaben und sei in der Lage, Ausnahmesituationen frühzeitig zu erkennen und entsprechend abzufangen. Ein zentraler Login erleichtere beispielsweise das Verwalten mehrerer Kundenaccounts, das Aktualisieren mehrerer CMS würde mithilfe weniger Klicks vonstatten gehen – viele weitere Leistungen dieser Art verspricht Mittwald in diesem gesponserten Beitrag auf t3n.de.

Anschließend wird dem Leser nach nahegelegt, wie er denn den „perfekten Agenturhoster“ ausfindig machen könnte, was letztendlich im Verweis auf Mittwald mündet. Alles in allem eine durchaus durchdachte Werbekampagne.

WordPress 4.8: Was bringt die Aktualisierung mit sich?
Am 08.06.2017 war es dann endlich so weit: WordPress 4.8 öffnete für alle Benutzer des führenden CMS seine Pforten und wartet unter anderem mit Medien-Widgets und einer verbesserten Linkbearbeitung auf.

Bisher war es nicht ganz so einfach gewesen, Medien mithilfe von Widgets ausgeben zu lassen, was sich mit WordPress 4.8 nun aber ändern soll. Von nun an gibt es drei Varianten von Medien-Widgets, um sowohl Bilder als auch Videos und Audiodateien einbinden zu können.

Es gab Verbesserungen hinsichtlich der Linkbearbeitung im WordPress-internen Editor und das WordPress-Neuigkeiten-Widget im Dashboard enthält nun – abgesehen von den gewohnten News-Artikeln – auch noch Informationen zu anstehenden WordPress-Veranstaltungen in der Nähe.

Neben all den eher offensichtlichen Verbesserungen kommt auch dieses WordPress-Update mit zahlreichen Verbesserungen unter der Haube daher. Bugfixes, Geschwindigkeitsverbesserungen und viele weitere Kleinigkeiten wurden auch mit dieser Aktualisierung vorgenommen.

Die neue Version kann ab sofort auf wordpress.org heruntergeladen oder einfach im Dashboard einer bestehenden Installation aufgespielt werden.

Alibaba kommt mit Cloud-Lösung nach Europa
Der Online-Marktplatz-Gigant Alibaba kommt mit dem hauseigenen Cloud-Dienst nach Europa. Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 soll der Big-Data-Dienst Maxcompute, vergleichbar mit Amazons Cloud-Angebot, zur Verfügung stehen, so Alibaba.

Maxcompute wird sich zur Aufbewahrung sowie Analyse riesiger Datenmengen, die bis in den Pentabyte-Bereich reichen, eignen. Aus bis zu 10.000 Servern soll ein einzelner Maxcompute-Cluster bestehen, wenn man der Alibaba Gruppe Glauben schenken mag. Im Moment ist noch unklar, wie viel Unternehmen bezahlen werden müssen, um die Cloud-Lösung in Anspruch nehmen zu können. Dies bleibt abzuwarten.

Das Cloud-Geschäft von Alibaba sorgte im vergangenen Fiskaljahr für ordentlich Aufwind: 874.000 zahlende Kunden sollen bereits auf das Angebot zurückgreifen. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 513.000. Gleichzeitig stieg der Umsatz mit Cloud-Diensten um 121 Prozent auf 6,6 Milliarden Yuan (ca. 870 Millionen Euro). Insgesamt 15 Rechenzentren in Australien, Asien, Nordamerika und Europa betreibt die Alibaba Cloud.

Übernahmeofferte für Drillisch ist gestartet

Das milliardenschwere Übernahmeangebot für Drillisch durch United Internet läuft. Allgemein stufen Analysten die Offerte jedoch als wenig attraktiv ein, weshalb es fraglich bleibt, ob die Aktionäre das Angebot tatsächlich annehmen. In diesem Zusammenhang erscheint es als sicher, dass die beiden Unternehmen ohnehin etwas andere Pläne verfolgen.

Derzeit haben die Aktionäre von Drillisch bis zum 23. Juni 2017 Zeit, um für oder gegen das vorliegende Übernahmeangebot zu entscheiden. Aktuell liegt die Angebotssumme bei bis zu 2,5 Milliarden Euro. United Internet gab erst vor wenigen Tagen des Startschuss für das Angebot, nachdem die zuständige Finanzaufsicht Bafin ihr Einverständnis für die Transaktion gegeben hatte. Das aktuelle Angebot für über 50 Euro pro Aktien ist Bestandteil einer überaus komplexen Abwicklung, mit der United Internet die Festnetz- und Mobilfunk-Tochter 1&1 Telecommunications in Drillisch Schritt für Schritt eingliedern möchte. Durch diesen Zusammenschluss erhoffen sich beiden Firmen, dass sie den drei großen Mobilfunkanbietern in Deutschland sowie über die nationalen Grenzen hinaus eine stärkere Konkurrenz entgegensetzen können.

United Internet ist seinerseits dazu verpflichtet, ein entsprechendes Angebot abzugeben, da der Konzern bereits in der Vergangenheit mit einer ersten Kapitalerhöhung die Schwelle von 30 Prozent überschritten hat. Das Angebot gilt jedoch als unattraktiv, da die Drillisch-Aktie im Technologieindex TecDAX bei circa 56 Euro liegt. Der von United Internet angebotene Kaufpreis liegt also deutlich unter dem erwarteten Wert. Durch die Eingliederung von 1&1 wird Drillisch auf das Fünffache seiner bisherigen Größe anwachsen. Laut United Internet werde mit 250 Millionen Euro Synergien pro Jahr gerechnet.

Eine Zurückhaltung der Aktionäre käme dem Drillisch-Vorstand Vlasios Choulidis entgegen. Er möchte sein Unternehmen weiter an der Börse halten. Vor diesem Hintergrund hat United Internet zugesagt, drei Jahre lang auf einen so genannten Beherrschungsvertrag mit Drillisch zu verzichten. Kommt United Internet allerdings mit dem Übernahmeangebot auf mehr als 70 Prozent, würde ein solcher Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgesetzt.

Milliardendeal: United Internet schluckt Drillisch

Für mehr als zwei Milliarden Euro kauft United Internet Drillisch nun komplett auf. Der Drillisch-Konzern erhält gleichzeitig bis zu 30 Prozent Zugriff auf die Mobilfunknetze von E-Plus sowie O2. Bereits am 12. Mai 2017 gaben die beiden Partner den milliardenschweren Zusammenschluss bekannt.

United Internet plant in diesem Zusammenhang, seinen 1&1-Bereich mit Hilfe von zwei Kapitalerhöhungen bei Drillisch einzubringen. Weiter heißt es aus Unternehmenskreisen, dass 1&1 im Rahmen der Transaktion mit 5,85 Milliarden Euro bewertet werde. Allen Aktionären von Drillisch werden 50 Euro pro Wertpapier angeboten, was letztendlich ein Gesamtvolumen von knapp 2,2 Milliarden Euro ergiebt. Zum aktuellen Zeitpunkt hält United Internet 20 Prozent aller Drillisch-Anteile.

Ralph Dommermuth, Chef von United Internet, beschreibt den Zusammenschluss der beiden Unternehmen als „eine starke viert Kraft“ auf dem deutschen Markt für Telekommunikation. Weiter führt er aus, dass dadurch eine leistungsstarker „Telekommunikations-Komplettanbieter“ unter dem Banner von United Internet entstehen werde. Eine Zustimmung für den Zusammenschluss durch die zuständige Aufsichtsbehörde steht allerdings bislang noch aus. Experten und Marktbeobachter rechnen mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion bis zum Ende des laufenden Jahres.

Drillisch ist vor allem für seine Discounttarife Maxxim, Simply, Mcsim, Hellomobil oder auch Deutschlandsim auf dem deutschen Markt bekannt. Allgemein ist die Tendenz dahingehend positiv, dass sich sowohl eine Vielzahl von Unternehmen als auch Aktionäre einen großen Mehrwert von dem Zusammenschluss der beiden Branchenriesen erhoffen. Etwaige Stolpersteine durch die Aufsichtsbehörde werden bislang nicht erwartet. Mit dem Abschluss der Transaktion könnte sich also der Markt durchweg ändern und neue interessante Schwerpunkte setzen.