DM Solutions führt das Web-Interface Plesk ein

Durch die Einführung des Web-Interfaces Plesk passt der renommierte Webhosting-Anbieter DM Solutions Reseller-Hosting-Angebot an und führt gleichzeitig einige neue Features ein. Die Pakete sollen das Wachstum eines Unternehmens sowie die Kosteneffizienz unterstützen.

DM Solutions möchte nach eigenen Angaben „seinen Kunden mehr als den normalen Service bieten“. Der Webhosting-Anbieter aus dem beschaulichen Hanau konzentriert sich vollumfänglich auf die Pflege sowie den Ausbau der Hardware, wodurch sich Hosting-Reseller mit Hilfe der neuen Angebots-Pakete voll und ganz auf die Bereitstellung ihrer Dienstleistungen konzentrieren könne. Ziel mit dem Web-Interface Plesk ist es, die Kundenbindung nachhaltig zu stärken.

Die fünfte Generation der Webhosting-Pakete ermöglicht die Verwendung von Let´s Encrypt-SSL-Zertifikaten. Auf diese Weise müssen Kunden keine SSL-Zertifikate erwerben und benötigen keine eigene IP-Adresse. Reseller erhalten darüber hinaus von DM Solutions einen Domainrobot, welcher es ermöglicht, Domains selbständig zu registrieren, DNS-Einstellung durchzuführen oder Domain-Umzüge durch die Verwendung von AUTH-Codes zu realisieren.

Ebenfalls neu mit dabei ist Anti-Virus von Kaspersky, um den E-Mail-Verkehr von Server zu Server optimal vor potentiellen Schadcodes zu schützen. Zusätzlich können Administratoren jede eingesetzte PHP-Version für den Server frei und ganz nach Bedarf anpassen. Dadurch können zum Beispiel eine Shopsoftware, ein aktuelles CMS oder andere Systeme reibungslos betrieben werden.

Weiter hat ein Reseller mit dem Webhosting-Paket die Möglichkeit, httpd-Werte auf Wunsch seiner Kunden frei festzulegen. So können sie auf individuelle Kundenwünsche flexible reagieren und jeden Tarif entsprechend der vorherrschenden Marktlage anpassen, um das organische Wachstum innerhalb des Unternehmens zu unterstützen.

Optional bietet DM Solutions die SSD-Technologie an. Webhosting-Kunden des Resellers erhalten somit auf Wunsch die neueste Speichertechnik auf Abruf, um einer bessere Server-Performance zu erreichen. Bei Bedarf übernimmt DM Solutions die Installation aller notwendigen Systeme. Höherwertige Reseller-Hosting-Pakete enthalten serienmäßig einen SSH-Zugang sowie ein Quellcode-Verwaltungssystem Git für den Webspace.

US-Regierung fordert die Herausgabe von einer Million Besucher-Daten

Besucher einer Anti-Trump-Internetseite geraten in den Fokus der US-Regierung. Insbesondere Fotos von Besuchern, die gegen US-Präsident Donald Trump demonstriert haben, genießen aus Sicht der US-Justiz ein großes Aufklärungspotential. Indes wehrt sich der US-amerikanische Webhoster Dreamhost gegen einen vorliegenden Durchsuchungsbefehl.

Führende Mitglieder der Trump-Administration versuchen, auf mehr als 1,3 Millionen Besucher der Anti-Trump-Webseite Zugriff zu erwirken. Den Beschluss machte Webhoster Dreamhost kurzerhand öffentlich und betonte dabei, dass das Unternehmen mit der Regierung in Kontakt stehe und nach eigenen Angaben erreichen möchte, dass der Durchsuchungsbeschluss nur eingeschränkt umgesetzt werden könne. Eine Einigung sei laut Dreamhost bislang noch nicht erzielt worden.

Dreamhost solle „alle verfügbaren Informationen“ weitergeben. Daten über den Besitzer der betroffenen Internetseite „disrupt20.org“ sowie deren Besucher. Auf der Webseite werden Proteste gegen die Vereidigung von US-Präsident Trump organisiert. Andere Organisatoren von Demonstrationen wurden bereits in der Vergangenheit wegen Zerstörung von öffentlichem Eigentum vor Gericht gestellt.

Der eigentliche Durchsuchungsbeschluss wird von den Ermittlern geheim gehalten. Dreamhost selbst gab an, dass die Behörden Fotos von tausenden Personen, Kontaktdaten sowie Inhalte von E-Mails mit Nachdruck verlangen. Der US-Webhoster stellte in diesem Zusammenhang klar, dass die Daten potentiell dazu geeignet sind, Listen über politische Gegner der Trump-Regierung anzufertigen. Nach Auffassung von Dreamhost verstößt der Beschluss gegen den vierten Verfassungszusatz, welcher alle US-Bürger von unbegründeten Durchsuchungen schützen soll.

Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) vertritt Dreamhost hierbei in allen rechtlichen Belangen. Nach Meinung der Organisation gebe es keine plausible Erklärung für einen derart „weitreichenden“ Durchsuchungsbeschluss. Es sei denn, es handele sich um eine Ringfahndung so EFF-Jurist Mark Rumold. Ob der Beschluss der US-Regierung rechtlich in Ordnung ist oder nicht vor der Verfassung Stand halten kann, entscheidet nun ein Gericht in der US-Hauptstadt Washington.

Launch der eigenen Cloud vom TÜV Süd

Die Auslagerung von Daten ist in der heutigen Zeit nicht mehr unüblich und immer mehr Unternehmen sowie auch Einrichtungen greifen auf diese Form der Datenverwaltung zurück. Auch der TÜV Süd hat sich diesem Trend nunmehr angeschlossen. Durch die Übernahme des bayrischen Softwareunternehmens Uniscon, welches seinen Sitz in der Landeshauptstadt München hat, wird der TÜV Süd in die Lage versetzt, den Kunden die Online Datenverwaltung anzubieten.

Stillschweigen über die Kosten
Eine Übernahme eines Unternehmens aus dem Mittelstand, welches immerhin 45 Mitarbeiter beschäftigt, kostet bekanntermaßen Geld. Über die Höhe der Summe, die für die Übernahme von Uniscon erforderlich war, äußerte sich der TÜV Süd in seiner offiziellen Verlautbarung nicht. Das Hauptaugenmerk dieser Übernahme sollte die Datensicherheit als Alleinstellungsmerkmal sein so dass der TÜV Süd höchstwahrscheinlich von diesem Alleinstellungsmerkmal durch das Nennen von Zahlen nicht ablenken wollte. Die Sicherheit wird indes dergestaltig groß geschrieben, dass sogar der TÜV Süd als Betreiber der Cloud keinen Zugriff auf die entsprechenden Daten haben soll. Dieser fehlende Zugriff beschränkt sich dabei nicht auf den Verschlüsselungsstatus der Kundendaten.

Ein Geschäftsfeld mit Wachstumspotential
Kaum ein anderes Geschäftsfeld in der IT-Branche verzeichnet in der jüngeren Vergangenheit derartig rasante Anstiege wie die Cloud-Lösungen. Als Grund für diesen Anstieg werden die stetig wachsenden Datenmengen angesehen, die eine regelrechte Kettenreaktion für die Unternehmen auslösen. Durch die anwachsenden Datenmengen wird das eigene Rechenzentrum sowie der Betrieb merklich kostenintensiver und zudem auch noch personal- und zeitaufwendiger. Microsoft und Amazon sind derzeitig unangefochtene Marktführer in diesem wichtigen lukrativen Sektor der IT-Branche.

Nachdem sich der TÜV Süd viele Jahrzehnte lediglich darauf beschränkt hat, technische Überprüfungen vorzunehmen, soll nunmehr ein zweites Geschäftsmodell als digitaler Unternehmensdienstleister aufgebaut werden. Erste Kunden hat der TÜV Süd schon vorzuweisen und diese Kunden sind nicht gerade klein auf ihrem Gebiet. Sowohl die Telekom als auch die international renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft namens PwC zählen schon zu dem Kundenstamm des TÜV Süd bzw. vielmehr der Gesellschaft, die von dem TÜV Süd übernommen wurde. In Anbetracht des hervorragenden Rufs von dem Unternehmen Uniscon ist jedoch davon auszugehen, dass dieser erste Kundenstamm sehr schnell anwachsen wird. Ob dies letztlich reichen wird um den etablierten Marktführern Amazon und Microsoft langfristig Konkurrenz machen zu können wird jedoch die Zukunft zeigen.

Der erste Schritt ist getan und nunmehr liegt es gänzlich in den Händen von dem TÜV Süd, den nächsten Schritt zu unternehmen. Mittelfristig kann das Vorhaben nur gelingen, wenn neue Kunden für dieses neue Betätigungsfeld des TÜV Süd gefunden werden.

Neues Beratungsunternehmen von Adacor Hosting für Public Cloud Services

Unternehmenskunden sollen durch einen umfangreicheren Service sowie einer ausführlicheren Beratung im Bereich Public Cloud nach den Vorstellungen von Adacor Hosting noch besser bei der Umsetzung von Projekten unterstützt werden. Aus diesem Grund gründete die Adacor Group im Juli 2017 die Exolink GmbH.

Der Fokus des neuen Unternehmens liegt sowohl der Beratung als auch auf der Ausarbeitung von passgenauen Konzepten für die unterschiedlichsten Kunden bzw. deren Public-Cloud-Modelle. Zusammen mit den Hosting-Profis von Filoo und Adacor, welche ebenfalls derselben Unternehmensgruppen angehören, soll eine neue Verbindung zwischen so genannten Managed Services sowie Private Clouds entstehen und letztendlich zu möglichst attraktiven Konditionen auf dem Markt angeboten werden.

Der Unternehmensname „Exolink“ ist eine Wortkombination aus „Exo“ („außen“) und dem englischen Begriff „link“, welcher Übersetzt eine Art Bindeglied beschreibt. Die neue Firma will demnach praktikable Lösungen anbieten, die weit außerhalb der bislang bestehenden operativen sowie physikalischen Grenzen eines Unternehmens liegen.

Die Praxis beweist, dass vor allem Public Clouds im Enterprise-Segment zunahmen an Bedeutung gewinnen. Eine Studie er Experton Group zeigt, dass allein im Jahr 2017 der Public-Cloud-Sektor im Durchschnitt um rund 23,5 Prozent wachsen wird. Allein im Bereich „Platform-as-a-Service“ (PaaS) schätzen die Experten einen Anstieg von derzeit 13 Milliarden US-Dollar auf 15 Milliarden US-Dollar als durchaus realistisch ein. Unternehmen nutzen derzeit aktuelle Public-Cloud-Lösungen von renommierten Anbietern, wie zum Beispiel Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) oder die Google Cloud Platform. Joachim Seidler, Geschäftsführer der Exolink GmbH erläuterte hierzu in einem Interview, dass CIOs immer stärker erkennen würden, bestehende IT-Infrastrukturen nicht mehr in identischer Form in einem Cloud auszulagern. Eine Migration in eine Cloud verlange nach Auffassung von Seidler die Platzierung besonderer Strategien, Abläufe sowie Projetmanagementstrukturen.

Der Zusammenschluss von Adacor und Filoo erhält nachhaltige Rückendeckung durch das große Beratungspotential von Exolink. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt können interessierte Kunden von einem reichhaltigen und zugleich breit gefächerten Beratungsangebot profitieren. Darüber hinaus unterstützen zertifizierte Experten für moderne Public-Cloud-Technologien das Beratungsteam. Dessen Mitglieder haben ein tiefes Verständnis für die Bereitstellung von Services, Konzeption sowie Realisierung von individuell passenden Lösungen. Oberstes Ziel von Exolink ist es, dass Unternehmen kompetent und zuverlässig auf ihrem Weg in die Cloud unterstützt werden. Hierzu zählt auch die Konfiguration von Diensten und einzelnen Anwendungen. In diesem Zusammenhang agieren die Exolink-Mitarbeiter gleichzeitig als technologische und strategische Berater. Zudem soll auf diese Weise ein ausgeprägte Support-Angebot sichergestellt werden.

Office 365 auf deutschen Servern von Strato

Die Speicherung der Daten erfolgt in deutschen Rechenzentren, welche ein Sicherheitszertifikat nachweisen können. Pro Nutzer kostet das Angebot 12 Euro. Internationale Server, welche ebenfalls Office 365 anbieten, sind im Durchschnitt um 20 Prozent günstiger.

Ab sofort ist Microsoft Office 365 Business für alle Kunden von Strato optional am Serverstandort Deutschland buchbar. Kunden, die das Angebot für ihre Zwecke in Anspruch nehmen, können ihre Daten in der Microsoft Deutschland Cloud speichern. In dem Tarif sind alle gängigen Office-Anwendungen, wie zum Beispiel Excel, Word, PowerPoint, Outlook sowie OneNote enthalten. Strato-Kunden können mittels Online-Office für Windows sowie macOS auf ihren Bereich zugreifen. Außerdem hat Strato in seine Speicherlösung „HiDrive“ ind en Online-Speicher integriert. Auf diese Weise ist dieser als Speicherziel auswählbar.

Für das optional erhältliche Office 365 gelten im Unterschied zu anderen Ländern in Europa besonders strenge Datenschutz- sowie Compliance-Richtlinien. Die Speicherung der Daten erfolgt hierbei ausschließlich in zertifizierten deutschen Rechenzentren. Darüber hinaus bietet Strato in diesem Zusammenhang eine doppelte Datenverschlüsselung. Zu Gunsten einer stark ausgeprägten Datensicherheit werden alle Kundendaten ausnahmslos sowohl im Rechenzentrum selbst als auch bei der Übertragung verschlüsselt. Allerdings ist das Tarif-Angebot um rund 20 Prozent teuerer als das Standardpaket, wo die Datenspeicherung auf Servern im Ausland stattfindet.

Seit Anfang des Jahres 2017 ermöglicht Microsoft die Nutzung von Office 365 auf deutschen Servern. Die so genannte Deutschland-Cloud wird hierzulande durch die T-Systems International GmbH verwaltet bzw. administriert. Das Tochter-Unternehmen der Deutschen Telekom übernimmt darüber hinaus die Kontrolle der Daten. Nur in absoluten Ausnahmefällen und unter den strengen Augen von Datenschützern oder der Erlaubnis von Microsoft Deutschland darf T-System für einen festgelegten Zeitraum auf die gespeicherten Daten zugreifen. Die Server stehen in Frankfurt/Main sowie in Magdeburg.