Mittwald, WordPress 4.8 und Alibaba

In Form eines umfangreichen Beitrags auf dem führenden deutschsprachigen Magazin für Digitalwirtschaft, t3n.de, stellt sich der Webhosting-Anbieter Mittwald als Agenturhoster vor und zeigt auf, weshalb ein solcher in vielen Fällen die richtige Wahl darstelle, bzw. gegenüber gewöhnlichen Anbietern zu bevorzugen sei.

So übernehme ein solcher Agenturhoster beispielsweise wiederkehrende Aufgaben und sei in der Lage, Ausnahmesituationen frühzeitig zu erkennen und entsprechend abzufangen. Ein zentraler Login erleichtere beispielsweise das Verwalten mehrerer Kundenaccounts, das Aktualisieren mehrerer CMS würde mithilfe weniger Klicks vonstatten gehen – viele weitere Leistungen dieser Art verspricht Mittwald in diesem gesponserten Beitrag auf t3n.de.

Anschließend wird dem Leser nach nahegelegt, wie er denn den „perfekten Agenturhoster“ ausfindig machen könnte, was letztendlich im Verweis auf Mittwald mündet. Alles in allem eine durchaus durchdachte Werbekampagne.

WordPress 4.8: Was bringt die Aktualisierung mit sich?
Am 08.06.2017 war es dann endlich so weit: WordPress 4.8 öffnete für alle Benutzer des führenden CMS seine Pforten und wartet unter anderem mit Medien-Widgets und einer verbesserten Linkbearbeitung auf.

Bisher war es nicht ganz so einfach gewesen, Medien mithilfe von Widgets ausgeben zu lassen, was sich mit WordPress 4.8 nun aber ändern soll. Von nun an gibt es drei Varianten von Medien-Widgets, um sowohl Bilder als auch Videos und Audiodateien einbinden zu können.

Es gab Verbesserungen hinsichtlich der Linkbearbeitung im WordPress-internen Editor und das WordPress-Neuigkeiten-Widget im Dashboard enthält nun – abgesehen von den gewohnten News-Artikeln – auch noch Informationen zu anstehenden WordPress-Veranstaltungen in der Nähe.

Neben all den eher offensichtlichen Verbesserungen kommt auch dieses WordPress-Update mit zahlreichen Verbesserungen unter der Haube daher. Bugfixes, Geschwindigkeitsverbesserungen und viele weitere Kleinigkeiten wurden auch mit dieser Aktualisierung vorgenommen.

Die neue Version kann ab sofort auf wordpress.org heruntergeladen oder einfach im Dashboard einer bestehenden Installation aufgespielt werden.

Alibaba kommt mit Cloud-Lösung nach Europa
Der Online-Marktplatz-Gigant Alibaba kommt mit dem hauseigenen Cloud-Dienst nach Europa. Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 soll der Big-Data-Dienst Maxcompute, vergleichbar mit Amazons Cloud-Angebot, zur Verfügung stehen, so Alibaba.

Maxcompute wird sich zur Aufbewahrung sowie Analyse riesiger Datenmengen, die bis in den Pentabyte-Bereich reichen, eignen. Aus bis zu 10.000 Servern soll ein einzelner Maxcompute-Cluster bestehen, wenn man der Alibaba Gruppe Glauben schenken mag. Im Moment ist noch unklar, wie viel Unternehmen bezahlen werden müssen, um die Cloud-Lösung in Anspruch nehmen zu können. Dies bleibt abzuwarten.

Das Cloud-Geschäft von Alibaba sorgte im vergangenen Fiskaljahr für ordentlich Aufwind: 874.000 zahlende Kunden sollen bereits auf das Angebot zurückgreifen. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 513.000. Gleichzeitig stieg der Umsatz mit Cloud-Diensten um 121 Prozent auf 6,6 Milliarden Yuan (ca. 870 Millionen Euro). Insgesamt 15 Rechenzentren in Australien, Asien, Nordamerika und Europa betreibt die Alibaba Cloud.

Übernahmeofferte für Drillisch ist gestartet

Das milliardenschwere Übernahmeangebot für Drillisch durch United Internet läuft. Allgemein stufen Analysten die Offerte jedoch als wenig attraktiv ein, weshalb es fraglich bleibt, ob die Aktionäre das Angebot tatsächlich annehmen. In diesem Zusammenhang erscheint es als sicher, dass die beiden Unternehmen ohnehin etwas andere Pläne verfolgen.

Derzeit haben die Aktionäre von Drillisch bis zum 23. Juni 2017 Zeit, um für oder gegen das vorliegende Übernahmeangebot zu entscheiden. Aktuell liegt die Angebotssumme bei bis zu 2,5 Milliarden Euro. United Internet gab erst vor wenigen Tagen des Startschuss für das Angebot, nachdem die zuständige Finanzaufsicht Bafin ihr Einverständnis für die Transaktion gegeben hatte. Das aktuelle Angebot für über 50 Euro pro Aktien ist Bestandteil einer überaus komplexen Abwicklung, mit der United Internet die Festnetz- und Mobilfunk-Tochter 1&1 Telecommunications in Drillisch Schritt für Schritt eingliedern möchte. Durch diesen Zusammenschluss erhoffen sich beiden Firmen, dass sie den drei großen Mobilfunkanbietern in Deutschland sowie über die nationalen Grenzen hinaus eine stärkere Konkurrenz entgegensetzen können.

United Internet ist seinerseits dazu verpflichtet, ein entsprechendes Angebot abzugeben, da der Konzern bereits in der Vergangenheit mit einer ersten Kapitalerhöhung die Schwelle von 30 Prozent überschritten hat. Das Angebot gilt jedoch als unattraktiv, da die Drillisch-Aktie im Technologieindex TecDAX bei circa 56 Euro liegt. Der von United Internet angebotene Kaufpreis liegt also deutlich unter dem erwarteten Wert. Durch die Eingliederung von 1&1 wird Drillisch auf das Fünffache seiner bisherigen Größe anwachsen. Laut United Internet werde mit 250 Millionen Euro Synergien pro Jahr gerechnet.

Eine Zurückhaltung der Aktionäre käme dem Drillisch-Vorstand Vlasios Choulidis entgegen. Er möchte sein Unternehmen weiter an der Börse halten. Vor diesem Hintergrund hat United Internet zugesagt, drei Jahre lang auf einen so genannten Beherrschungsvertrag mit Drillisch zu verzichten. Kommt United Internet allerdings mit dem Übernahmeangebot auf mehr als 70 Prozent, würde ein solcher Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgesetzt.

Milliardendeal: United Internet schluckt Drillisch

Für mehr als zwei Milliarden Euro kauft United Internet Drillisch nun komplett auf. Der Drillisch-Konzern erhält gleichzeitig bis zu 30 Prozent Zugriff auf die Mobilfunknetze von E-Plus sowie O2. Bereits am 12. Mai 2017 gaben die beiden Partner den milliardenschweren Zusammenschluss bekannt.

United Internet plant in diesem Zusammenhang, seinen 1&1-Bereich mit Hilfe von zwei Kapitalerhöhungen bei Drillisch einzubringen. Weiter heißt es aus Unternehmenskreisen, dass 1&1 im Rahmen der Transaktion mit 5,85 Milliarden Euro bewertet werde. Allen Aktionären von Drillisch werden 50 Euro pro Wertpapier angeboten, was letztendlich ein Gesamtvolumen von knapp 2,2 Milliarden Euro ergiebt. Zum aktuellen Zeitpunkt hält United Internet 20 Prozent aller Drillisch-Anteile.

Ralph Dommermuth, Chef von United Internet, beschreibt den Zusammenschluss der beiden Unternehmen als „eine starke viert Kraft“ auf dem deutschen Markt für Telekommunikation. Weiter führt er aus, dass dadurch eine leistungsstarker „Telekommunikations-Komplettanbieter“ unter dem Banner von United Internet entstehen werde. Eine Zustimmung für den Zusammenschluss durch die zuständige Aufsichtsbehörde steht allerdings bislang noch aus. Experten und Marktbeobachter rechnen mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion bis zum Ende des laufenden Jahres.

Drillisch ist vor allem für seine Discounttarife Maxxim, Simply, Mcsim, Hellomobil oder auch Deutschlandsim auf dem deutschen Markt bekannt. Allgemein ist die Tendenz dahingehend positiv, dass sich sowohl eine Vielzahl von Unternehmen als auch Aktionäre einen großen Mehrwert von dem Zusammenschluss der beiden Branchenriesen erhoffen. Etwaige Stolpersteine durch die Aufsichtsbehörde werden bislang nicht erwartet. Mit dem Abschluss der Transaktion könnte sich also der Markt durchweg ändern und neue interessante Schwerpunkte setzen.

Africa-Domain befindet sich in den Startlöchern

Neben vielen eher beunruhigenden Nachrichten vom afrikanischen Kontinent verschafft sich dieser auch durch positive Meldungen Platz in Welt. So ist beispielsweise auf der Wissenplattform Wikipedia zu lesen, dass „mehrere“ Länder in Afrika zu den „am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften“ im 21. Jahrhundert zählen.

Die neuen „africa“-Domains unterliegen keinen bestimmten Verwendungsbestimmungen und sind jedem Interessenten zugänglich. Ein Bezug zum Kontinent selbst muss ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Befürworter der neuen Domain loben in diesem Zusammenhang, dass die geringe Akzeptanz für einige afrikanische Länder auf diese Weise der Vergangenheit angehöre. Bislang haben unter anderem Firmen aus Nigeria eine „.com“-Domäne bevorzugt und die heimische „.ng“-Domain bei ihrer Entscheidung für den Webauftritt außen vor gelassen. Die Early-Access-Phase wird nach aktuellen Planungen am 25. Juni 2017 beginnen.

Interessenten für eine „africa“-Domain können sowohl Konditionen als auch andere Details unter secure@domainregistry erfragen. Für den Start der Live-Phase wird derzeit der 3. Juli 2017 angepeilt. Diese soll wiederum am 31. Juli 2017 Enden. Während dieser Phase belaufen sich die Kosten für eine Africa-Domain auf rund 369 Euro.

Die zweite „Go-Live“-Phase beginnt am 1. August diesen Jahres und wird am 30. Juni 2018 ihr Ende finden. Innerhalb dieses Zeitraums kostet die Standardausführung einer Africa-Domain knapp 60 Euro. Experten gehen indes davon aus, dass „.africa“ einen größeren Stellenwert bei Anfragen über diverse Suchmaschinen genießen wird, als es beispielsweise „.de“- oder „.com“-Domains tun. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ist sicher, dass die neue Domain für den afrikanischen Kontinent mit hoher Wahrscheinlichkeit reißenden Absatz finden wird.

United-Internet-Aktien muss Verlust hinnehmen

United-Internet-Aktien muss Verlust hinnehmen

In den vergangenen Tagen sahen die Aktien-Prognosen für den Webhoster und Internet Services Provider United Internet deutlich besser aus, als es zuvor der Fall war. Nun musste der renommierte Telekommunikationskonzern erneut ein Verlust von 0,59 Prozent für sich verbuchen. Am Ende des Tages notierte das Unternehmen am TecDAX einen Aktienkurs mit 40,49 Euro. Im Vergleich zum Vortag entspricht dieser Wert einem Minus von 0,86 Prozent. Erst am 12. April war Besserung in Sicht, als United Internet bei einem 7-Taghoch mit 40,84 Euro das Handelsparkett verlies.

Kürzlich konnte bei der Aktie von United Internet eine so genannte „Seitwärtsbewegung“ zwischen 40,24 Euro und 40,86 Euro festgestellt werden. Die gesamte Bewegung während des Handelstages belief sich auf 2,52 Prozent. Im Vergleich zum gesamten Monat April verlieren die Aktien von United Internet deutlich an Wert. Das Monatshoch von 41,30 Euro scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Über einen Zeitraum von 12 Monaten betrachtet, hat sich der Kurs allerdings nur leicht verschlechtert. Der bisherige Jahreshöchststand konnte im März bei 42,30 Euro vermerkt werden.

United Internet ist jedoch nicht das einzige Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche, welches unter den bevorstehenden Osterfeiertagen in der vergangenen Woche zu leiden hatte. Mitbewerber, wie zum Beispiel die Freenet AG, mussten in den Handelstagen einen Verlust hinnehmen. Grund für die Kursschwankungen ist laut zahlreicher Finanz- und Wirtschaftsexperten die starke Konkurrenz im Ausland. Neue Angebote sowie die eine oder andere Innovation sorgten etwas bei American Tower für einen Kursanstieg um 0,74 Prozent. Vor Ostern wurde die Aktie des Unternehmens mit einem Wert von 114,95 Euro notiert.