Africa-Domain befindet sich in den Startlöchern

Neben vielen eher beunruhigenden Nachrichten vom afrikanischen Kontinent verschafft sich dieser auch durch positive Meldungen Platz in Welt. So ist beispielsweise auf der Wissenplattform Wikipedia zu lesen, dass „mehrere“ Länder in Afrika zu den „am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften“ im 21. Jahrhundert zählen.

Die neuen „africa“-Domains unterliegen keinen bestimmten Verwendungsbestimmungen und sind jedem Interessenten zugänglich. Ein Bezug zum Kontinent selbst muss ebenfalls nicht nachgewiesen werden. Befürworter der neuen Domain loben in diesem Zusammenhang, dass die geringe Akzeptanz für einige afrikanische Länder auf diese Weise der Vergangenheit angehöre. Bislang haben unter anderem Firmen aus Nigeria eine „.com“-Domäne bevorzugt und die heimische „.ng“-Domain bei ihrer Entscheidung für den Webauftritt außen vor gelassen. Die Early-Access-Phase wird nach aktuellen Planungen am 25. Juni 2017 beginnen.

Interessenten für eine „africa“-Domain können sowohl Konditionen als auch andere Details unter secure@domainregistry erfragen. Für den Start der Live-Phase wird derzeit der 3. Juli 2017 angepeilt. Diese soll wiederum am 31. Juli 2017 Enden. Während dieser Phase belaufen sich die Kosten für eine Africa-Domain auf rund 369 Euro.

Die zweite „Go-Live“-Phase beginnt am 1. August diesen Jahres und wird am 30. Juni 2018 ihr Ende finden. Innerhalb dieses Zeitraums kostet die Standardausführung einer Africa-Domain knapp 60 Euro. Experten gehen indes davon aus, dass „.africa“ einen größeren Stellenwert bei Anfragen über diverse Suchmaschinen genießen wird, als es beispielsweise „.de“- oder „.com“-Domains tun. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ist sicher, dass die neue Domain für den afrikanischen Kontinent mit hoher Wahrscheinlichkeit reißenden Absatz finden wird.

United-Internet-Aktien muss Verlust hinnehmen

United-Internet-Aktien muss Verlust hinnehmen

In den vergangenen Tagen sahen die Aktien-Prognosen für den Webhoster und Internet Services Provider United Internet deutlich besser aus, als es zuvor der Fall war. Nun musste der renommierte Telekommunikationskonzern erneut ein Verlust von 0,59 Prozent für sich verbuchen. Am Ende des Tages notierte das Unternehmen am TecDAX einen Aktienkurs mit 40,49 Euro. Im Vergleich zum Vortag entspricht dieser Wert einem Minus von 0,86 Prozent. Erst am 12. April war Besserung in Sicht, als United Internet bei einem 7-Taghoch mit 40,84 Euro das Handelsparkett verlies.

Kürzlich konnte bei der Aktie von United Internet eine so genannte „Seitwärtsbewegung“ zwischen 40,24 Euro und 40,86 Euro festgestellt werden. Die gesamte Bewegung während des Handelstages belief sich auf 2,52 Prozent. Im Vergleich zum gesamten Monat April verlieren die Aktien von United Internet deutlich an Wert. Das Monatshoch von 41,30 Euro scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Über einen Zeitraum von 12 Monaten betrachtet, hat sich der Kurs allerdings nur leicht verschlechtert. Der bisherige Jahreshöchststand konnte im März bei 42,30 Euro vermerkt werden.

United Internet ist jedoch nicht das einzige Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche, welches unter den bevorstehenden Osterfeiertagen in der vergangenen Woche zu leiden hatte. Mitbewerber, wie zum Beispiel die Freenet AG, mussten in den Handelstagen einen Verlust hinnehmen. Grund für die Kursschwankungen ist laut zahlreicher Finanz- und Wirtschaftsexperten die starke Konkurrenz im Ausland. Neue Angebote sowie die eine oder andere Innovation sorgten etwas bei American Tower für einen Kursanstieg um 0,74 Prozent. Vor Ostern wurde die Aktie des Unternehmens mit einem Wert von 114,95 Euro notiert.

1&1 überarbeitet sein Angebot inklusive Office 365

Der in Montabaur ansässige Internetdienstanbieter 1&1 hat die im März des Jahres stattgefundene CeBIT zum Anlass genommen, sein Webhosting-Angebot komplett zu überarbeiten. Dabei stand nicht nur die Anpassung der Tarife sowie die zugehörigen Leistungen im Vordergrund, sondern auch das „Nutzererlebnis“. Konkret geht es vor allem um die Flexibilität bezüglich der „Performance-Level“. Wenn Traffic-Spitzen dafür sorgen, dass die Leistung schnell angepasst werden muss oder wenn man feststellt, dass der kalkulierte Besucherstrom ausbleibt.

Webhosting für Jedermann
Insgesamt hat der Anbieter sein Angebotsportfolio deutlich entschlackt. Es gibt jetzt nur noch drei „Performance-Level“, die sich an verschiedene Nutzergruppen richten. Das Basic oder auch „Level-1-Paket“ bietet 100 Gigabyte Webspace sowie ingesamt 2,5 Gigabyte dynamisch genutzter RAM (1,25 GB garantiert). Die Leistung soll für 100 Besucher pro Minute ausreichen. Das Paket bekommt man schon für 0,99 EUR im Monat, allerdings gilt dieser Einstiegspreis nur in den ersten 12 Monaten. Danach werden 6,99 EUR fällig.

Performance-Level 2 heißt auch Unlimited Plus und bietet bis zu sechs Gigabyte RAM und 600 Prozesse pro Minute, was laut Anbieter 200 Besuchern pro Minute entspricht. Der Sprung ist spürbar, denn Webspace und Datenbankspeicher sind hier nicht mehr begrenzt. Auch die Anzahl der E-Mail-Accounts inklusive der drei Domains reicht bereits für komplexere Projekte. Im Einstieg kostet dieses Paket 4,99 EUR im Monat, nach 12 Monaten wird auf 9,99 EUR erhöht.

Wer großes vorhat wird mit Unlimited Pro bzw. Performance-Level 3 bedient. Auch hier sind Webspace, Websites, Datenbanken und E-Mail-Accounts unlimitiert. Hinzu kommen vier Domains sowie ein CDN-Service (Railgun) und SiteLock Basic. Neun Gigabyte RAM und 900 Prozesse sollen für etwa 300 Besucher pro Minute reichen. Der Einstiegspreis ist hier bei 9,99 EUR festgelegt, nach dem ersten Jahr zahlt man 19,99 EUR.

Für 1,99 pro Monat kann man alle Pakete durch zusätzliche „Level“ aufskalieren. Dann erhält man nicht nur mehr RAM, sondern auch eine höhere Prozessorleistung. Bis zu 19 Gigabyte und 1500 Prozesse pro Minute sind möglich.

Auf dem neuesten Stand der Technik
Nicht nur in Sachen Tarifangebot, sondern auch im Hinblick auf die Technik möchte man bei 1&1 auf dem neuesten Stand bleiben, weswegen jetzt alle gehosteten Web-Inhalte HTTP/2 nutzen. Das mittlerweile zwei Jahre bestehende Protokoll soll vor allem die Latenzzeiten zwischen Browsern und Webservern stark verbessern. Außerdem ist die Verschlüsselung von SSL über HTTPS hier obligatorisch und wird über eine einzige Verbindung abgewickelt. Um die Performance noch einmal zu steigern, werden alle Datenbanken auf einer schnellen SSD gespeichert. Bei allen Paketen wird das erste Gigabyte komplett auf die SSD ausgelagert. Nicht ersichtlich ist allerdings, was passiert wenn dieser Speicher voll ist.

Im April wird ebenfalls als Neuerung Microsoft Office 365 als SaaS angeboten. Die komplette Infrastruktur wird von 1&1 zur Verfügung gestellt. Wer möchte, kann aber auch einen „normalen“ Download nutzen und die Software auf dem eigenen Rechner installieren. Pro Nutzer dürfen Lizenznehmer fünf Geräte registrieren. Preismodelle für den Service sind noch nicht bekannt.

.Baby Domains schon bald verfügbar

Ab dem 12. April 2017 beginnt die so genannte General Availability für Baby-Domains. Während den ersten Registrierungsphasen konnten ausschließlich Hersteller von Kleinkindprodukten die Domains für sich in Anspruch nehmen.

Experten erachten es jedoch nicht als ratsam, bis zum 12. April mit der Anmeldung zu warten. Wer gute Chance auf seine Wunschdomain haben möchten, sollte bereits jetzt zur Tat schreiten und seine gewünschten Baby-Domains bei der ICANN im Rahmen des Akkreditierungsverfahrens registrieren lassen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass alle Interessenten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine entsprechende Domain für sich sichern können.

Grundsätzlich sind die neuen Domain-Endungen für alle Unternehmen oder Organisationen interessant, welche sich mit Babys beschäftigen und/oder Produkte sowie Dienstleistungen rund um den Nachwuchs anbieten. Zusätzlich könnten Domains, wie zum Beispiel „Schwimmkurs.baby“ oder „Wundcreme.baby“ in den kommenden Monaten eine überaus große Beliebtheit genießen. Derartig anschauliche Webseiten-Bezeichnungen sorgen darüber hinaus für eine höhere Identifikation.

Außerdem lässt die ICANN neben Baby-Domains „.dad“-, „.kids“-, „.family“- sowie „.mom“-Domains zukünftig zu. Insbesondere die Bezeichnung „Familiy“ gilt derzeit als eines der am stärksten wachsenden Wörter im Internet. Besucher einer solchen Internetseite verbinden diesen Begriff beispielsweise mit Liebe und Sicherheit, Wärme sowie einem Gefühl von Zusammengehörigkeit. Die neuen Domain-Endungen können unter anderem für die Erstellung neuer E-Mail-Adressen eingesetzt werden. Ein Unterteilung nach „.dad“, .“mom“ und „.family“ wäre in diesem Zusammenhang ebenfalls ein mögliche Variante.

Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass das Ranking in Suchmaschinen mit derartigen Top-Level-Domains deutlich besser ausfällt. Eine junge Studie konnte belegen, dass die „.berlin“-Domain vor allem bei regionalen Suchanfragen deutlich besser von Google platziert wird. „.de“- sowie „.com“-Domains haben hierbei deutlich schlechter abgeschnitten.

Amazon.com schließt die Pforten von Amazon Cable Store

Erst im vergangenen Jahr hatte Amazon.com begonnen, über den hauseigenen Amazon Cable Store diverse Internet- sowie Kabel-TV-Service aus dem Hause Comcast und zahlreichen anderen Anbietern zu veräußern. Unerwartet früh zieht sich Amazon aus diesem Geschäft zurück.

Auf der Amazon-Cable-Store-Plattform hat Amazon.com bisher verschiedene Bundles, bestehend aus Telefonie-, Internet- und Kabel-TV-Services zum Verkauf an den Endkunden angeboten. Im November 2016 erfolgte eine Ausweitung des Stores durch den renommierten Service Provider Frontier. Wie der so genannte Branchendienst „TechCrunch“ nun berichtet, will Amazon.com den Amazon Cable Store schließen.

Vor allem für Service-Provider war der Amazon Cable Store eine günstige Anlaufstelle, um Online-Kunden in den Vereinigten Staaten zu erreichen. Rentabel war das Geschäft insbesondere durch das Einstreichen einer Vermittlungsgebühr für Amazon. Laut eines Berichts des „Wall Street Journal“ konnte Amazon zwischen 5 und 15 Prozent für jeden verkauften Anschluss für sich verbuchen. Darüber hinaus bot sich Amazon.com die überaus lukrative Gelegenheit, die im Angebot befindlichen Kabel-TV-Services im Amazon Cable Store mit anderen Produkte zu kombinieren bzw. zu vermarkten. Auf diese Weise hatten alle Online-Händler dieser Sparte die Möglichkeit, zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Bereits zur Eröffnung des Amazon Cable Store war der Andrang groß. Auch in Deutschland rechneten eine Vielzahl der etablierten Service-Anbieter mit einer Markteinführung. Welche Gründe genau hinter der Schließung des Amazon Cable Store stecken, ist bisweilen noch nicht bekannt. Tatsache ist jedoch, dass die Enttäuschung sowohl bei Webhostern, Telekommunikationsanbietern sowie bei Online-Händlern groß ausfallen dürfte. On es in absehbarer Zeit ein ähnliches Angebot geben wird, steht ebenfalls in den Sternen.