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ownCloud-Anbieter auf dem Vormarsch – was man darüber wissen sollte!

„ownCloud“ ist ein Begriff, der in den letzten Wochen immer häufiger im Zusammenhang mit Webservern und Webhosting-Anbietern genannt wird, denn nach und nach stürmen immer mehr spezialisierte „ownCloud-Hoster“ den Markt. Das Konzept dahinter ist wahrlich nicht neu, schaffte es aber wegen der Debatten um Cloud-Anbieter wie Dropbox oder Apples iCloud sich zu entwickeln und scheint nun reif für eine breite Masse zu sein.

Was ist ownCloud eigentlich?
Im Prinzip ist ownCloud nur ein Programm, dass universell den Datenaustausch und die Synchronisierung zwischen lokalen und im Netzwerk verteilten Ordnern erlaubt. Zwar ist der Dateityp selbst nicht begrenzt, im Kern eignet sich ownCloud aber hauptsächlich für Kalenderaufgaben, Adressbuch, Musik, Fotos und für PDF bzw. Office-Dateien inklusive der OpenDocument-Formate. Der Trick ist: ownCloud lässt sich auf jedem beliebigen Server installieren, sodass es auch Laien möglich ist, blitzschnell die „eigene“ Cloud zu konfigurieren.

Die ownCloud-Hoster
Ein „ownCloud-Hoster“ ist ein Anbieter, der Webspace und den Zugriff auf den Sync-Client von ownCloud zur Verfügung stellt. Wichtig dabei: Kunden können aus verschiedenen, meist deutschen Rechenzentren wählen, wo denn genau ihre ownCloud stehen soll. Dies ist bei herkömmlichen Cloud-Diensten nicht der Fall. Im Gegenteil: Teilweise werden Ordner über verschiedene Server verteilt.

„Wolkesicher“ ist ein solcher ownCloud-Hoster. Neben einem eingeschränkten, aber kostenlosem Programm mit zwei Gigabyte Speicher auf einem TÜV-zertifizierten Rechenzentrum kostet das Basisangebot mit 10 Gigabyte gerade einmal 2,99 pro Monat, wobei der erste Monat kostenlos ist. Auch bei wint.Global gibt es ein kostenloses Angebot, hier sogar mit fünf Gigabyte Speicherplatz. Wer mehr braucht kann seine Cloud ganz einfach erweitern. Preise gibt es aber nur auf Anfrage.

Ein bisschen anders macht es OwnCube. Zwar gehört ownCloud auch hier zum Standardprogramm, 25 Gigabyte Speicher kosten 1,50 EUR pro Monat, jedoch ist im Admin-Paket auch normaler Speicher vorgesehen, der für andere Apps genutzt werden kann. Die Installation kann per Ticket angefragt werden, man verspricht aber zeitnahe Antworten und schnelle Ausführung.

ownCloud – Eine echte Alternative zum klassischen Cloud-Speicher?
Sicherlich sind die Anwendungsgebiete von ownCloud bedingt durch den Funktionsumfang des Programms leicht begrenzt. Sieht man sich jedoch die Nutzerstatistiken von Privat- und Firmen-Clouds an sind die wichtigsten Funktionen durchaus vorhanden und die hohe Transparenz der Anbieter inklusive der hohen Verschlüsselungsstandards ein großer Vorteil. Wer flexibel bleiben möchte, nimmt ein Kombinationspaket und kann nebenher auch Drittanbieter-Apps nutzen. Durch den starken Andrang buhlen momentan viele ownCloud-Anbieter um die Gunst der Nutzer, weswegen der hohe Konkurrenzdruck für gute Angebote sorgt.