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Steigende Zahlen bei Software-Defined Datacentern

NewsIm Laufe der Jahre hat sich das Webhosting stark mit den Ansprüchen der Kunden gewandelt und ist mit fortschreitender Technologie sparsamer und effizienter geworden. Die neue Webhosting-Technologie des sogenannten Software-Defined Datacenter schickt sich an, diesen Trend erfolgreich fortzusetzen.

Vor der Virtualisierung mussten dedizierte Rechner gezielt auf Betriebssystem und Serverkonfiguration hin bestimmt werden. Mit der steigenden Nachfrage nach flexibleren Hosting-Systemen, die auch von unterschiedlichen Gerätetypen angesteuert werden konnten, erwiesen sich die so ausgestatteten Rechenzentren als ineffizient und schwerfällig. Als die Virtualisierung dann Einzug in den Rechenzentren hielt, konnte ein Server nun mehrere Betriebssysteme verwalten. In der Folge schrumpften die Rechenzentren, da weniger Hardware zur Verwaltung benötigt wurde, und wurden nicht nur effizienter, sondern arbeiteten auch fortan umweltschonender. Das Software-Defined Datacenter möchte diesen Trend nun fortsetzen.

Das Software-Defined Datacenter verspricht innovatives Storage-Management, große Einsparungen, schnelle Reaktionszeiten und setzt die aus den Cloudsystemen bewährten Strategien fort. 2012 prägte Steve Herrod, zu dem Zeitpunkt noch CTO bei VMware, das sogenannte Buzzword und versprach ein leistungseffizienteres System, das die bisher erfolgte Virtualisierung perfektionieren sollte. Zu den wichtigsten Schlagwörtern zählt die von VMware ausgegebene Losung Abstrahierung, Pool-Erstellung und Automatisierung von vorhandenen Ressourcen. Die Einsparpotenziale erscheinen beim SDDC auf den ersten Blick recht groß. Personalkosten lassen sich mit der einhergehenden Effizienz weiter minimieren, die Leistung wird auf den Bedarfszeitpunkt hin optimiert, Energiekosten werden durch die Effienzsteigerungen gesenkt. Durch die neue Netzwerksstruktur können Workloads nun unterbrechungsfrei und dynamisch bearbeitet werden.

Bis jedoch die Software-Defined Datacenter sich durchsetzen werden, wird es noch eine Weile dauern, da die Migration bestehender Systeme und Anpassung einige Jahre benötigen werden. Die Modernisierung eines bestehenden Rechenzentrums kann nur schrittweise erfolgen. Dennoch verzeichnet VMware hohe Zuwachsraten beim SSDC und legt regelmäßig glänzende Gewinnzahlen vor. Im Moment wird davon ausgegangen, dass der Markt des Software-Defined Datacenters bis 2018 auf 5 Milliarden Euro ansteigen wird. Einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC zufolge, soll sich der Markt für Cloud-Management-Software in den nächsten Jahren vervierfachen. Laut Netapp soll alleine das Datenvolumen dabei bis 2020 40 Zettabyte betragen. Nordamerika gilt hier traditionell als Markt mit den stärksten Zuwachsraten.


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