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.United Internet will sich nachhaltig stark am Markt etablieren

In der vergangenen Woche waren die Aktionäre von United Internet nicht besonders positiv gestimmt. Grund für diese negative Stimmung war, dass United Internet sich dazu entschlossen hat, den Konkurrenten und Webhoster Strato sich für 600 Millionen Euro einzuverleiben. Ob es sich hierbei um eine gute Entscheidung handelt, wird aktuell heftig in Fach- und Finanzkreisen diskutiert.

Noch im November gab United Internet eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr aus. Nun kauft der Konzern einen seiner stärksten Konkurrenten auf. Bislang gehörte der Webhoster Strato zur Deutschen Telekom. Vor diesem Hintergrund kursieren zahlreiche Spekulationen und Vermutungen darüber, wie dieser Umstand zusammenpassen könnte.

Fakt ist, dass United Internet in den vergangenen Jahren stärker denn je gewachsen ist. Der Preis dafür war, hohe Investitionen in die Kundengewinnung zu tätigen. Sobald diese Kosten allerdings der Vergangenheit angehören und sich daraus ein fester Kundenstamm entwickelt, könnte das Unternehmen in den kommenden Jahren auf einer echten Erfolgswelle surfen.

Für den Zukauf von Strato muss United Internet aber zunächst 600 Millionen Euro in die Hand nehmen. Angesichts dieser Kaufsumme stellt sich bei vielen Aktionären die Frage, ob dieser strategische Entscheidung tatsächlich zum gewünschten Ziel führt. Bisher besteht United Internet auf etablierten Größen, wie zum Beispiel 1&1, Gmx.de sowie Web.de. Sobald die Abwicklung der Übernahme abgeschlossen ist, ist United Internet mit großem Abstand die Nummer eins auf diesem weiterhin hart umkämpften Markt. Die Deutsche Telekom, welche im Jahr 2009 für Strato rund 275 Millionen Euro bezahlte, darf sich bei dieser Geschäftsabwicklung über eine hohe Rendite freuen. Wie sich der Zukauf für United Internet auswirken wird, steht bisweilen noch in den Sternen.