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Versatel-Rebrand: Zugehörigkeit zu 1&1 soll in den Vordergrund rücken

Mit der neuen Unternehmensbezeichnung 1&1 Versatel soll die Zugehörigkeit zum Mutterkonzern 1&1 stärker herausgestellt werden. Versatel ist seit September 2014 hundertprozentige Tochter des erfolgreichen IT-Dienstleisters. Durch das Rebranding setzt 1&1 Versatel ein weiteres Ziel im Rahmen von „konzernübergreifenden Veränderungen“ um.

In Zukunft teilt sich der 1&1-Konzern in die drei Bereiche 1&1 Telecommunication (Breitband und Mobilfunk), 1&1 Internet (Webhosting) und 1&1 Versatel (Business-Kunden) auf. Nach Angaben der 1&1-Gruppe bleibt der bekannte Markenname „Versatel“ langfristig erhalten, sodass die dort angesiedelten Kunden weiterhin einen Orientierungspunkt haben, wenn es um komplexe IT-Zusammenhänge innerhalb einer Unternehmensinfrastruktur geht. Ein Sprecher von 1&1 teilte hierzu mit, dass Versatel als renommierte Premium-Marke für Geschäftskunden eine hohe Reputation habe. Gleichzeitig stellte der Sprecher jedoch klar, dass die Marke nach wie vor „nicht ausreichend“ bekannt sei. Das Rebranding solle hierbei einen positiven Effekt haben.

Zum neuen Auftritt auf dem Telekommunikationsmarkt will 1&1 Versatel ab sofort die passenden Produkte anbieten. So soll etwa ein asymmetrischer Glasfaseranschluss mit einer Downloadrate von 1 Gigabit und einer Uploadgeschwindigkeit von 200 Megabit neue Kunden anlocken. Im ersten Jahr berechnet der TK-Spezialist 199 Euro pro Monat. Ob 1&1 Versatel sowie seine Partner in Zukunft auch Produkte der Konzernmutter vermarkten werden, ist bisweilen nach Unternehmensangaben noch nicht vollständig geklärt.

Derzeit beschäftigt 1&1 Versatel mit Hauptsitz in Düsseldorf rund 1.000 Mitarbeiter. Im gesamten Bundesgebiet ist das Unternehmen in 250 Städten durch ein eigens errichtetes Glasfasernetz vertreten. Wie sich die nun durchgeführte Namensgebung auf den Erfolg des noch recht jungen Tochtergesellschaft auswirkt, dürfte in den kommenden Monaten und Jahren eine spannende Frage sein. Mit den jeweiligen Erfahrungen aus den Bereichen Webhosting und moderne Breitbandtechnologien ist jedenfalls ein solides Fundament gelegt.