Home » News » Webhosting-Dienstleister Hetzner wurde Opfer von Hackerangriff

Webhosting-Dienstleister Hetzner wurde Opfer von Hackerangriff

HetznerWie der Webhosting-Dienstleister Hetzner nun in einer offiziellen Stellungnahme mitteilte, wurde man in der vergangenen Woche Opfer eines Hacker-Angriffs, bei dem auch Daten von Kunden kompromittiert wurden. Nähere Details über den Angriff hat das Unternehmen seinen Nutzern bereits via E-Mail zukommen lassen.

Hetzner räumt anteilige Kopierung von Kundendaten durch Angreifer ein

Der Webhosting-Dienstleister Hetzner mit Firmenhauptsitz im bayrischen Gunzenhausen wurde laut eigenen Aussagen Opfer eines hinterlistigen Hacker-Angriffs. Mitarbeiter des Unternehmens entdeckten innerhalb eines Standard-Überwachungsprozesses eine bislang noch nicht eindeutig identifzierte, sowie durch diverse Verschleierungs-Maßnahmen nahezu unaufspürbar programmierte Malware, welche die interne Verwaltungsoberfläche befallen habe. Durch den Angriff haben sich die kriminellen Hintermänner Zugriff auf die Kundendatenbank des Konzerns verschafft, einige Teile der hier gelagerten Informationen wurden laut momentanem Wissensstand von Hetzer zudem kopiert. Die ebenfalls in der Kundendatenbank hinterlegten Kreditkarten-Daten sollen vom aktuellen Übergriff allerdings nicht betroffen gewesen sein:
Die innerhalb der Robot vorhandenen Daten aus diesem Bereich würden laut Hetzner ohnehin nur die letzten drei Ziffern der Kreditkartennummer, deren Ablaufdatum sowie den jeweiligen Kartentyp beinhalten.

Hetzner rät Kunden zur Änderung ihres Benutzer-Kennworts

Nach dem offenbar gerade noch rechtzeitig erkannten Angriff beauftragte das Unternehmen bereits externe IT-Sicherheitsberater mit dem Anliegen, die hauseigenen Administratoren bei ihrer Analyse des Angriffs sowie bei der daraus resultierenden Schadensbegrenzung tatkräftig zu unterstützen – Überdies hinaus wurden sowohl das Bundeskriminalamt, als auch die zuständige Datenschutzbehörde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Auch an seine Kunden ist Hetzner bereits über den Kommunikationsweg der E-Mail herangetreten. In der versendeten Nachricht fordert das Unternehmen seine Nutzer auf, ihr vergebenes Passwort für das Verwaltungssystem aus Sicherheitsgründen umgehend zu ändern, betroffene Personen sollen infolge weiterer Erkenntnisgewinne zudem durch Informationen bezüglich des Angriffs auf dem Laufenden gehalten werden.


Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.