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Webhosting gerät in das Visier von Phishern

Webspace NewsPhishing ist vielen nicht unbekannt. Bisher lag die Aufmerksamkeit auf dem Online-Banking. Doch mittlerweile wurden die Verfahren soweit verbessert, dass Phisher darüber nicht mehr so leicht zum Ziel kommen. Nun haben sie sich auf andere Ziele konzentriert und wollen dort an Daten gelangen.

Derzeit befinden sich Phishing-Mails in Umlauf, mit denen nun Kunden angeschrieben werden, die ihren Account bei bekannten großen Webhostern haben. Verfasst wurden die Mails in gebrochenem Deutsch. Als Zielpersonen dieser Mails wurden Betreiber angeschrieben, die Websites und Online-Shops besitzen. Als Anlass wurde dabei ein technischer Grund vorgeschoben. Ferner wurde ein Link mit in der Mail aufgeführt, über den sich Kunden in ihren Bereich beim Webhoster einloggen sollten. Wurde der Link angeklickt, so wurde eine Seite für den Login aufgebaut, die der Anbieter-Original-Seite sehr ähnlich ist.

Dies hat den Phishern die Möglichkeit gegeben, bei Betreibern von Online-Shops und Websites an die sensiblen Login-Daten heranzukommen. Damit war ein noch tieferer Eingriff in die elektronische Welt möglich. Betroffen waren davon unter anderem die Nutzer- und Kundendatenbanken und auch Web-Applikationen. Gezielt konnten nun die Präsenzen im Internet manipuliert werden. Möglich war es dabei auch, weitere Websites mit der Absicht zum Phishen ins Internet zu stellen. Gerade bei Online-Shops oder kommerziellen Websites werden viele Informationen, die sich auf Personen beziehen, in Web-Datenbanken gespeichert. Dazu gehören natürlich ganz besonders die Informationen bezüglich Zahlungen.

Durch naiin wurden die entsprechenden Webhosting-Unternehmen darüber informiert, welche Form von Phishing-Angriff gerade aktuell ist. Die bekannten Websites konnten gelöscht werden. Doch es ist ratsam, auch weiterhin vorsichtig zu sein und auf derzeitige Mails zu achten.