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Fedora

Ein Betriebssystem ist erforderlich, damit der Anwender überhaupt etwas mit einem PC oder Laptop anfangen kann. Ohne Betriebssystem läuft der Computer nicht. Die meisten PCs und Notebooks wurden bisher mit dem Betriebssystem Windows von Microsoft ausgeliefert. Dieses Betriebssystem ist kostenpflichtig. Bei einem PC „von der Stange“, wie es sie in den Multimediamärkten zu kaufen gibt, ist alles schon fertig installiert und im Kaufpreis inbegriffen.

In der Zwischenzeit drängt immer mehr ein Betriebssystem auf den Markt, das nicht nur kostenlos ist, sondern in dem auch alle zusätzlichen Programme, wie zum Beispiel Office oder ein Bildbearbeitungsprogramm, mit enthalten sind. Auch kostenlos versteht sich.

Dieses Programm ist Linux, das einst von dem finnischen Programmieren Linus Thorwalds entwickelt und veröffentlicht wurde. Das Prinzip ist einfach: Jeder darf das Betriebssystem kostenlos kopieren und weitergeben. Der Quellcode ist im Gegensatz zum Windows Betriebssystem offen. Jeder Entwickler auf der ganzen Welt darf es verbessern und erweitern.

Daraus resultierten verschiedene Linux Distributionen. Die bekanntesten davon sind Ubuntu, Suse und Fedora. Letzteres ist aus dem Red Hat Projekt hervorgegangen und hat es sich zum Ziel gemacht, ein möglichst einfaches aber trotzdem ein funktionelles Betriebssystem auf den Markt zu bringen, das auch für Linux Neulinge bestens geeignet ist. Denn der Umstieg von Windows auf Linux ist nicht gerade leicht. Erst kürzlich wurde Fedora 12 mit dem Namen Constantine auf den Markt gebracht und jeder kann es sich im Internet kostenlos downloaden.

Wie auch bei den anderen Linux Distributionen wird reichlich Software für den täglichen Alltag mitgeliefert. Fedora besitzt eine grafische Benutzeroberfläche und lässt sich somit leicht installieren. Das Ziel ist es, alle sechs Monate eine neue Version von Fedora zu veröffentlichen. Die nächste soll im Mai 2010 erscheinen. Wer bereits ein Fedora Betriebssystem auf seinem Rechner laufen hat, kann es bei einer Neuerscheinung über das Internet updaten und so immer auf dem Laufenden bleiben.